Jetzt fallen die alten Bäume
Flughafen-Baufeld wird auch spät abends freigeräumt
Nichts bleibt im Verborgenen bei den Fällarbeiten im Querumer Forst. Aufräumarbeiten zu später Stunde werden von Ausbaugegnern ebenso hinterfragt wie das Absägen alter Eichen.
Nachdem bislang vorwiegend so genanntes Stangenholz der Erweiterung des Flughafens zu Opfer fiel, werden jetzt auch die dicken, alten Bäume gefällt. Kritisiert wird das, weil einige von ihnen Höhlen für Tiere enthalten könnten und sie deswegen nicht mehr nach dem 1. Februar gefällt werden dürften.
Auf Anfrage erklärte die Flughafengesellschaft, dass das Fällen über eine Ausnahmeregelung im Planfeststellungsbeschluss gedeckt sei. Das Forstunternehmen befinde sich rechtlich auf einwandfreiem Boden, hieß es.
Nicht jeder potentielle Höhlenbaum sei zudem ein aktiver Nistbaum. Deshalb würden die Bäume vor dem Fällen kontrolliert. Bäume, in denen besetzte Höhlen gefunden würden, blieben bis zum Ende der bevorstehenden Brut- und Setzzeit stehen, hieß es seitens der Flughafengesellschaft.
Das beauftragte Forstunternehmen bestätigte Arbeiten zu später Stunde auf dem Baufeld. Es ginge darum, das gefällte Holz schnell abzutransportieren. Es besteht die Sorge, dass bei einsetzendem Tauwetter wegen des zu erwartenden Matsches längere Zeit nicht weiter abgeräumt werden könne. Dadurch könnte sich unnötiger Zeitverzug für die Rodungsarbeiten ergeben.













