"Ein Glanzlicht deutscher Forschung"
Mitglieder der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt des Bundestages besichtigen Forschungsflughafen
Beeindruckt von den Einrichtungen des Braunschweiger Forschungsflughafens zeigte sich gestern eine parlamentarische Gruppe des Bundestages mit 25 Teilnehmern.
Nach der Begrüßung im Luftfahrt-Bundesamt startete die rund dreistündige Besichtigungstour auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), an der auch regionale Politiker und Vertreter aus der Wirtschaft teilnahmen. "Forschungsflughafen ist hier nicht nur ein schöner Titel, sondern gelebte Realität", lobte Kurt J. Rossmanith, Vorsitzender der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt. "Wir haben ein Glanzlicht der deutschen Forschung und Entwicklung erleben dürfen."
"Welfische Bescheidenheit"
Themen auf der Tour zu den verschiedenen Instituten, Forschungslaboren und Hightech-Firmen auf dem Flughafengelände waren unter anderem Emissionsreduktionen und Kapazitätssteigerung an Flughäfen und die Entwicklung von intelligenten Assistenzsystemen für den Luft- und Landverkehr.
"Es war an der Zeit, dass wir uns mit der interfraktionellen Parlamentsgruppe einmal vor Ort einen Eindruck verschaffen", so der Braunschweiger Bundestagsabgeordnete Carsten Müller.
So sah es auch Thomas Conrady, Geschäftsführer der Forschungsflughafen GmbH: "Wir müssen noch mehr unsere welfische Bescheidenheit ablegen und die Effizienz unserer Arbeit in den Fokus rücken."
"Ich denke wir konnten den Abgeordneten unseren aktuellen Forschungsstand und auch unsere Visionen vermitteln", zeigte sich Josef Thomas, der geschäftsführende Leiter der DLR zufrieden.
20 zusätzliche Mitarbeiter
Ende 2008 soll in Braunschweig ein neuer Flugzeug-Hangar gebaut und der Airbus 320 stationiert werden. Hierfür sei geplant, dass die Landebahn auf 2300 Meter verlängert wird. Im Zuge dieser Expansion und des erhöhten Forschungsbedarfs ist die Einstellung von 20 neuen Mitarbeitern vorgesehen.













