BZV
newsclick
Suchen
13. Februar 2012
2-Tage-Vorschau

Forschungziel: Flugzeug der Zukunft

23 Millionen Euro für den Neubau eines Institutsgebäudes für die Luftfahrtforschung der TU

Von Ernst-Johann Zauner

zoom
Großansicht Großansicht

Der Forschungsflughafen Braunschweig wird weiter an internationalem Profil gewinnen. An der Hermann-Blenk-Straße bekommt das Institut für Strömungsmechanik der Technischen Universität (TU) eine neue Versuchshalle mit einem Triebwerkprüfstand.

Dafür gab die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK), die über die Bund-Länder-Finanzierung von Forschungsprojekten entscheidet, bei ihrer Tagung in Bonn am Wochenbeginn 23 Millionen Euro frei. Auf einem 7000 Quadratmeter großen Areal direkt an der Autobahn 2 (gegenüber der Zufahrt zu Aerodata in direkter Nachbarschaft Flugzeugtechnik und Leichtbau) wird eine neue Forschungshalle mit Bürogebäude errichtet.

Dort werden zwei TU-Institute in Zukunft forschen, das Institut für Strömungsmechanik sowie das neue Institut für Flugantriebe, erklärt Professor Rolf Radespiel, Leiter des Instituts für Strömungsmechanik. Das Institut für Flugantriebe, dessen Professur derzeit ausgeschrieben worden sei, entstehe aus dem ehemaligen Institut für Strömungsmaschinen, das eine Neuausrichtung erfahren werde, so Radespiel.

Für den Institutsleiter steht fest: "Die Luft- und Raumfahrt-Techniker sind froh, dass es zu einem nachhaltigen Ausbau des Campus Forschungsflughafen kommt, und wir viele neue Forschungsthemen zusammen verwirklichen können."

Den Forschungsschwerpunkt, für den die Mittel freigegeben worden sind, nennt das Institut "Entwicklung eines bürgernahen Flugzeugs". Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Flugbewegungen wollen die Braunschweiger TU-Forscher sicherere und umweltverträglichere Flugzeuge als alle derzeit bekannten entwickeln.

Radespiel zum "bürgernahen Flugzeug": "Sie bestehen zu großen Teilen aus Hochleistungswerkstoffen und intelligenten Leichtbaustrukturen. Sie navigieren so weit wie möglich autonom und orientieren sich innerhalb eines automatisierten Luftverkehrssystems." Durch neue Konzepte der Aerodynamik und der Triebwerke können sie auf kürzeren Bahnen starten und landen.

Mit dem "bürgernahen Flugzeug" könne ein neues, zukunftsträchtiges Marktsegment erschlossen werden. Das zeige das Interesse der großen Luftfahrtkonzerne.

Die Stadt Braunschweig fördert den Bau des Instituts. Sie hat zugesagt, der TU das Grundstück kostenfrei durch Übertragung des Erbbaurechts zu überlassen. Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender und Ratsherr Reinhard Manlik: "Wir finden es hervorragend, dass die Bedeutung des Forschungsflughafens weiter gestärkt wird."

Mittwoch, 29.10.2008
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/9350725/menuid/2048
epaper

Die elektronische Ausgabe Ihrer Zeitung - Jetzt abonnieren!

[ zum e-paper ]
Privileg Party
[ zur Galerie ]
DAX Party
[ zur Galerie ]
Winter Breeze feat. Dj Hurricane
[ zur Galerie ]
alle Fotogalerien ]

Videos der Region

VfL-Spielerin startet beim "Nacktrodeln"

zum Artikel ]

Jedes dritte Auto auf deutschen Straßen kommt von VW

zum Artikel ]

Zwischen Bio-Ei und bunten Ratten

zum Artikel ]

Kälte sicherte Bromer Kiepenkerl den Sieg

zum Artikel ]

Doppel-Torschütze Jirácek in Danndorf

zum Artikel ]

Neues Gerätehaus für Bahrdorf

zum Artikel ]

Mit verbundenen Augen zeichnen und "blind" singen

zum Artikel ]

Wendezelle hat bald auch eine Kleinkunstbühne

zum Artikel ]

350 Freunde des Humors feierten mit dem ECV

zum Artikel ]

Die Stadt feiert mehr als ihren 70. Geburtstag

zum Artikel ]

In Abbenrode waren die Narren los

zum Artikel ]

Konkurrenz zur Rübe macht Landwirten keine Angst

zum Artikel ]

Winterspaß auf dem Allersee und dem Schillerteich

zum Artikel ]

21-Jähriger wird bei Diebszug ertappt – Komplize flüchtet

zum Artikel ]