VW-Elektroauto bringt neue Jobs
Konzern plant mit Toshiba Batterie-Forschungszentrum am Braunschweiger Flughafen – Batteriewerk soll folgen
BRAUNSCHWEIG. VW steigt mit dem japanischen Elektrokonzern Toshiba groß in den Markt für Lithium-Ionen-Batterien ein. Das bringt Arbeitsplätze in unsere Region. Geplanter Standort: Forschungsflughafen Braunschweig.
Dort ist bereits das Niedersächsische Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik angesiedelt. Schon im Februar könnte die strategische Partnerschaft der beiden Konzerne besiegelt werden. Dann nämlich hält sich nach Informationen unser Zeitung Toshiba-Präsident Tadashi Okamura in Wolfsburg auf.
Die Pläne sind noch nicht öffentlich, VW hält sich bedeckt. Erst vor wenigen Tagen hatte der Chef der neu gegründeten Toshiba-Batterien-Sparte, Shoshi Kawatsu, in einem Interview gesagt, dass der Konzern ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem Autohersteller plane. Nach zuverlässigen Informationen unserer Zeitung ist dies VW.
Zunächst geht es bei dem neuen Zentrum um Forschung und Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien, die auf kleinem Raum sehr viel Energie speichern. Dafür entstehen in Braunschweig voraussichtlich 30 bis 40 Ingenieurs-Arbeitsplätze. Hunderte von Jobs dürften folgen, wenn ein Batteriewerk errichtet wird. Dies wird nötig, wenn bei VW Elektroautos in Großserie gehen. Bislang scheitert dies vor allem an der Batterietechnik.
Zwar forscht VW auch an Metallhydrid-Batterien für den Einsatz in Hybrid-Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Doch für den reinen Elektrobetrieb eines Autos sind diese Energiespeicher zu groß und zu schwer und bieten nicht genügend Reichweite.













