Wolfenbüttel: Atomkraftgegner wollen Asse-Ausschuss empfangen
Atomkraftgegner wollen am morgigen Donnerstag den Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages vor dem Atommüllager begrüßen und dem Gremium „Glück auf!“ wünschen. Dies kündigte die „BürgerAktionSichereAsse“ am heutigen Mittwoch an. Der Ausschuss will mit einer Fahrt in den Schacht Asse II in Remlingen im Kreis Wolfenbüttel seine Arbeit aufnehmen. Das Lager in einem ehemaligen Salzstock gilt als undicht und einsturzgefährdet.
Das Bündnis "BürgerAktionSichereAsse“ hatte sich im Februar gebildet. Damals beteiligten sich 15.000 Menschen an einer 52 Kilometer langen Lichterkette von der Asse bis zum Schacht Konrad in Salzgitter. Am Donnerstag wollen Vertreter des Bündnisses den Ausschussmitgliedern Fackeln mit auf den Weg geben, „um Licht ins Dunkel zu bringen“. Der Untersuchungsausschuss soll die Ungereimtheiten bei der Einlagerung des Atommülls in dem einsturzgefährdeten Bergwerk bei Wolfenbüttel aufklären. Er hatte sich am 17. Juni konstituiert. epd













