Niedersachsen: Forschungsprojekt Wohnen im Alter
Der niedersächsische Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) hat jetzt in Oldenburg ein Forschungsprojekt für das Wohnen im Alter vorgestellt. In einer 48 Quadratmeter großen Zwei-Zimmer-Test-Wohnung erfassen Sensoren den Strom- und Wasserverbrauch und können, falls dies vorher vereinbart ist, bei Abweichungen einen Notalarm bei einer Pflegestation auslösen. Gleichwohl bleibe der menschliche Kontakt wichtig: "Wir wollen den Senioren helfen, solange wie möglich in der eigenen Wohnung zu leben, aber keine Big-Brother-Überwachung", sagte der Minister. Das Oldenburger Forschungsprojekt Offis arbeite in dem Projekt "Aktivitätsbestimmung und Verhaltensanalyse" eng mit anderen Einrichtungen zusammen, sagte die Projektleiterin Professorin Susanne Boll. Dazu gehörten die Medizinische Hochschule in Hannover und die Universitäten in Braunschweig, Oldenburg, Osnabrück und Vechta. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre beschränkt und wird vom Land Niedersachsen mit 1,3 Millionen Euro finanziert.













