Wolfenbüttel: Eröffnung der Asse-Ausstellung von Protesten begleitet
Begleitet von Protesten ist am Montagvormittag eine Informationsausstellung über die Schachtanlage Asse II im Wolfenbütteler Rathaus eröffnet worden. Atom-Kritiker forderten, die Öffentlichkeit auch beim Endlager Morsleben gleichfalls transparent zu informieren. Obwohl Wasser in dieses Bergwerk laufe und Salzgestein von den Decken der Hohlräume herunterfalle, halte die Politik Morsleben weiter als Endlager für geeignet. Wolfram König, Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), das für beide Atommülllager zuständig ist, erklärte auf Anfrage unserer Zeitung: „In Morsleben haben wir in einem Jahr so viel Zufluss wie in der Asse an einem Tag.“ Im Rathaus informiert das BfS über die Stilllegungsvarianten für die Asse. Bis zum 27. November können sich Besucher ein Bild darüber machen, welche Chancen und Risiken mit der Rückholung des Atommülls, dessen Umlagerung oder der Verfüllung des Schachts verbunden sind.













