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12. Februar 2012
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Helmstedt: Letzte Gelegenheit für Einwände gegen Atommülllager-Stilllegung


Gegen die Pläne zur Stilllegung des Atomendlagers Morsleben können am heutigen Montag zum letzten Mal Einwände geltend gemacht werden. Es ist der letzte Tag, an dem die Planungsunterlagen öffentlich ausgelegt sind. Seit Ende Oktober gab es die Möglichkeit, die Planungsunterlagen anzuschauen und Einwände geltend zu machen. Die Papiere waren im Umweltministerium, in der Außenstelle der Verwaltungsgemeinschaft Flechtingen in Erxleben (Bördekreis) sowie im Rathaus Helmstedt ausgelegt.

Innerhalb von etwa 20 Jahren soll das Lager, in das seit 1998 kein Müll mehr kommt, stillgelegt werden. Weil der Salzstock instabil ist, soll er mit einem Spezialgemisch so zubetoniert werden, dass von dem Atommüll keine Gefahr für Mensch und Natur ausgeht. Umweltschützer sind bezüglich der Langzeitsicherheit skeptisch. So solle geprüft werden, ob der Müll komplett oder teilweise wieder aus dem Salzstock herausgeholt werden kann. Am Wochenende hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Magdeburg rund 10.000 Einwendungen gegen den Plan zur Stilllegung übergeben. dpa

Montag, 21.12.2009
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11457941/menuid/10195179

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