Peine: Signalbrücken auf der A2 gehen bald in Betrieb
Dieser Lückenschluss könnte Leben retten: Anders als die übrigen niedersächsischen Teilstücke der Autobahn 2 verfügte der Abschnitt zwischen Braunschweig-Nord und Lehrte-Ost bislang über keine Verkehrssteuerungsanlage.
Ende des Jahres soll sich dies ändern, denn dann gehen die insgesamt 43 Signalbrücken in Betrieb, von denen die ersten an der Peiner Kreisgrenze bereits aufgestellt sind.
Bei Staus denkt die Anlage quasi mit: Sie registriert die Staus über in die Autobahn eingelassene Sensorschleifen und zeigt automatisch eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit an. Um vor Unfällen warnen zu können, ist sie auf manuelle Eingaben der Verkehrsmanagementzentrale in Hannover angewiesen.
In jedem Fall soll die Anlage helfen, der A 2 ihren Ruf als besonders unfallträchtige Autobahn zu nehmen. „30 bis 40 Prozent aller Unfälle lassen sich damit verhindern“, bestätigt Martin Issleb von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. red













