Salzgitter AG streicht 500 Arbeitsplätze
Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt? Experten in unserer Region sind geteilter Meinung – Optimisten und Pessimisten halten sich die Waage. Die Salzgitter AG kündigt derweil an, Hunderte von Stellen zu streichen. Ein Sprecher sagte, dass der Stahlkonzern seit Beginn der Krise 500 Arbeitsplätze abgebaut hat.
Derzeit zählt die Stammbelegschaft 24 000 Mitarbeiter. Die Zahl der Leiharbeiter sei um 1000 auf 700 reduziert worden. Der Sprecher kündigte an, dass weitere 300 bis 500 Stellen gestrichen werden.
Dabei verzichte der Konzern auf betriebsbedingte Kündigungen. Stattdessen werde Altersteilzeit genutzt, frei werdende Stellen nicht wiederbesetzt. Das bestätigte Christian Schwandt, Chef des Konzernbetriebsrats. Nach seinen Angaben gibt es keine vereinbarte Zahl von Arbeitsplätzen, die noch abgebaut werden. „Der Stellenabbau ist regional unterschiedlich, weil die Konzerngesellschaften unterschiedlich von der Krise betroffen sind“, sagte er.
Schlechte Zahlen liefert das Statistische Bundesamt. Die Exporte sind nach drei Anstiegen in Folge im August zurückgegangen – um 1,8 Prozent.
Wie Experten aus der Region die Folgen der Krise für den Arbeitsmarkt beurteilen, lesen Sie in den Samstagsausgaben (10. Oktober) unserer Zeitung.













