Mord vor der Haustür
Kriminelle Machenschaften, Mord - wer sich so richtig gruseln möchte, dem sei das Krimifestival vom 23. Oktober bis 1. November in Braunschweig empfohlen. Veranstalter ist die Buchhandlung Graff. Beliebte Krimiautoren wie der Österreicher Wolf Haas werden in dieser Woche ihre neuen Werke vorstellen.
Besonders beliebt sind die so genannten Regio-Krimis. Sie sind gekennzeichnet durch die detaillierte Darstellung der Orte, an denen sie spielen. Einer der Vorreiter dieses Genres ist Jacques Berndorf mit seinen Eifel-Krimis. Seitdem er 1989 den "Eifel-Blues" veröffentlichte, hat sich viel getan in der Szene.
In den vergangenen zwanzig Jahren entwickelten sich Friesen-Krimis,
Insel-Krimis und Ruhrpott-Krimis. Und eben die Braunschweig-Krimis. Der Mord vor
der Haustür übt eine besondere Anziehungskraft auf den Leser aus. Er kann
täglich über die Schauplätze grausiger Verbrechen wandeln und erkennt jede
Straße und jedes Gebäude in den Beschreibungen des Autors wieder. Historisch
wird es in Isa Schikorskys Krimi "Abt Jerusalem und die hohe Schule des Todes".
Die Geschichte spielt im barocken Braunschweig.
Nicht nur in der Literatur, auch im Fernsehen wird die Löwenstadt demnächst von einer Mordserie heimgesucht. Die ARD zeigt am 15. November um 20.15 Uhr den Tatort-Krimi "...es wird Trauer sein und Schmerz". Maria Furtwängler wird in der Rolle der Kommissarin Charlotte Lindholm in Braunschweig ermitteln.
Eröffnet wird das Krimifestival am kommenden Freitag, 23. Oktober, um
20.15 Uhr mit den Autoren Martin Walker und Peter Schanz, dem Schauspieler
Johannes Steck und der Krimifestival-Band in der Braunschweigischen
Landessparkasse Dankwardstraße.
Weitere Infos zum Programm stehen auf der
Internetseite der Veranstaltung. Tickets gibt es im Internet, im Vorverkauf und
an der Abendkasse. Aufgepasst: Einige Veranstaltungen sind bereits ausverkauft.













