Braunschweigs Feuerwehr im Dauereinsatz
Gleich drei Brände und ein Fehlalarm haben am Mittwoch die Feuerwehr in Braunschweig in Schach gehalten. Innerhalb von kürzester Zeit gingen Räume in einem Hochhaus, einem Hotel und einem Mehrfamilienhaus in Flammen auf, teilte die Feuerwehr in Braunschweig mit. Zur Schadenshöhe der drei Brände war zunächst nichts bekannt.
Nach einem Fehlalarm in einem Hochhaus rückten die Einsatzkräfte wenig später
erneut zu diesem Gebäude aus - diesmal brannte es tatsächlich. Der Müllschacht
im Keller hatte Feuer gefangen. Eine Stunde später stand das Papierlager eines
benachbarten Hotels in Flammen. Beide Feuer konnten schnell gelöscht
werden.
Das Gebäude, in dem sich auch 20 Hotelgäste aufhielten,
musste aufgrund der starken Rauchentwicklung evakuiert werden. Weder bei dem
Hotelbrand noch bei dem Feuer in dem Hochhaus gab es Verletzte. Die Polizei geht
von Brandstiftung aus. Aus Sicherheitsgründen musste das Hotel komplett vom
Strom genommen werden - gebuchte Weihnachtsfeiern mussten daher ausfallen.
Bei einem dritten Brand in einem Mehrfamilienhaus wurden hingegen vier
Menschen leicht verletzt, darunter eine Polizistin. Eine Nachbarin hatte das
Feuer in der Wohnung über ihr bemerkt und Feuerwehr sowie Polizei alarmiert. Die
betroffene Bewohnerin war vom Feuer eingeschlossen und konnte sich nicht selbst
in Sicherheit bringen. Eine Polizistin kam zu Hilfe und rettete die Frau. Dabei
erlitten beide eine leichte Rauchgasvergiftung.
Bei einem
unbemerkten Schwelbrand in einem anderen Mehrfamilienhaus in Braunschweig ist
zudem ein 56 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Das Feuer sei ohne
Fremdverschulden in der Wohnung des Mannes ausgebrochen und von selbst wieder
erloschen, teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit. Für den 56-Jährigen kam die
Hilfe zu spät, er war Stunden vorher vermutlich an den Folgen einer
Rauchgasvergiftung gestorben, sagte ein Polizeisprecher. dpa













