Tödlicher Unfall im Landkreis Peine
Bei einem schweren Autounfall bei Bodenstedt (Landkreis Peine) ist am Mittwoch ein Mann ums Leben gekommen. Laut Polizei kam der mit zwei Männern besetzte Wagen gegen 9.25 Uhr auf der K 25 zwischen Lengede und Bodenstedt vermutlich aufgrund von Schnee- und Eisglätte von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum.
Durch den Aufprall wurde einer der Männer lebensgefährlich und der Zweite tödlich verletzt. Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um einen 39-Jährigen aus Vechelde. Er ist der Halter des Wagens. Der ums Leben gekommene Mann war 40 Jahre alt und kam ebenfalls aus Vechelde.
Derzeit ist noch nicht geklärt, wer am Steuer des Autos gesessen hat. Die Polizei führt hierzu weitergehende Untersuchungen durch, die längere Zeit in Anspruch nehmen werden und daher wahrscheinlich heute nicht mehr abgeschlossen werden können.
Die Feuerwehr musste einen der Männer mit der Rettungsschere aus dem stark beschädigten Wagen befreien. Neben den Freiwilligen Feuerwehren aus Lengede und Bodenstedt waren auch ein Rettungshubschrauber sowie ein Rettungswagen im Einsatz.
Im gesamten Landkreis Peine wie auch in anderen Teile der Region wurde der Verkehr am Mittwoch durch anhaltende Schneeverwehungen sowie durch Blitzeis behindert.
Im Landkreis Peine kam am Morgen der Busverkehr zum Erliegen, konnte am Mittag aber wieder aufgenommen werden. Darüber hinaus musste die K 137 zwischen dem Hohenhamelner Ortsteil Harber und der Ortschaft Haimar (Region Hannover) in beiden Richtungen gesperrt werden.
Auch im Landkreis Wolfenbüttel wurden Kreis- und Landesstraßen teilweise unpassierbar. Die Räumdienste hatten Mühe, gegen die Schneemassen anzukämpfen, teilte die Polizei mit. Glücklicherweise sei es nur zu einem Unfall auf der Landesstraße 495 zwischen Adersheim und Wolfenbüttel gekommen. Dabei sei ein Lastwagen auf glatter Fahrbahn von der Straße abgekommen und in den Graben geschlittert. Der 43 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt. Am Wagen entstand ein Schaden von rund 30.000 Euro.
In Wolfsburg ereigneten sich am Vormittag binnen einer Stunde sieben Unfälle,
die vermutlich durch plötzlich auftretendes Blitzeis verursacht wurden. Laut
Polizei wurden bei den Unfällen zwei Beteiligte leicht und einer schwer
verletzt. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von 29.000
Euro.
Auf dem St. Annenknoten in der Wolfsburger Stadtmitte fuhr
eine 23-jährige Autofahrerin aus Unachtsamkeit auf den Wagen eines 47-Jährigen
auf. Der Wolfsburger erlitt nur leichte Verletzungen im
Halsbereich.
Außerdem kamen in der Dieselstraße ein 26 Jahre alter
Fahrer eines Transporters aus Rühen und seine zwei Insassen im Alter von 14 und
19 Jahren in einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn ab. Hierbei überschlug
sich das Fahrzeug und kam auf den Rädern wieder zum Stehen. Während der
14-Jährige schwer verletzt wurde, musste der 19-Jährige seine leichten
Verletzungen nur ambulant behandeln lassen. Der Transporter war nicht mehr
fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf 15.500
Euro.
Derweil ist in Niedersachsen das Streusalz knapp geworden. Das sagte die Sprecherin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover, Heike Haltermann, am Mittwoch. Der geringe Vorrat habe am Dienstag sogar dazu geführt, dass auf der Autobahn 7 zwischen Soltau-Ost und dem Horster Dreieck nur zwei der drei Spuren gestreut wurden. Mittlerweile habe sich die Situation aber entspannt.













