Betrugsmasche im Internet - Polizei warnt
Die Polizei in Salzgitter warnt vor einer Betrugsmasche im Internet. Ein Salzgitteraner hatte über ein seriöses Gebrauchtwagenportal ein passendes Auto gefunden. Der Mann überwies das Geld, das Auto kam jedoch nie an.
Bei der Kontaktaufnahme mit dem vermeintlichen Verkäufer stellte sich heraus, dass dieser in Griechenland sitzt. Der 47-Jährige sollte 2400 Euro an eine Speditionsfirma überweisen, die das Auto liefert. Bei Gefallen sollte er den Restbetrag überweisen. Er überwies die Anzahlung, die Ware kam jedoch nie an. Acht Wochen zuvor gab es einen ähnlichen Fall in Salzgitter.
Diese Form des Betrugs gibt es in zahlreichen Varianten, eine Sache ist immer gleich: "Es läuft immer darauf hinaus, dass das Opfer in Vorkasse tritt", sagt Ralf Ciomperlik von der Polizei Salzgitter. Er warnt deswegen vor genau diesem Schritt.
Eine Vorsichtsmaßnahme, die nur scheinbar eine Selbstverständlichkeit ist. Gelockt wird das Opfer mit einem Preis, der weit unter dem Marktwert liegt. "Das Opfer wittert das Geschäft seines Lebens und wird unvorsichtig", so Ciomperlik weiter. Nicht wenige fallen darauf herein. Ein extrem niedriger Preis sei deswegen das erste und zuverlässigste Alarmzeichen.
Wer vor Überraschungen beim Autokauf im Internet gefeit sein will, findet Informationen auf der Homepage der Polizei: www.sicherer-autokauf.de.













