BZV
newsclick
Suchen
12. Februar 2012
2-Tage-Vorschau

Sinnliche Botschaft aus der Region

Bewerbungsschrift ist ab Freitag im Braunschweiger Kulturinstitut zu haben – Staffellauf nach Berlin

Von Ann Claire Richter

zoom
Großansicht Großansicht

Wenn Kurator Professor Dr. Christoph Stölzl heute nachmittag in Hannover die Bewerbung Braunschweigs und der Region zur Kulturhauptstadt Europas 2010 an Kulturminister Lutz Stratmann übergibt, wird er von historischen Persönlichkeiten flankiert: von Heinrich dem Löwen, Lessing, Gauß und Eulenspiegel. Sie alle spielen in der Bewerbungsschrift eine ganz besondere Rolle. Doch auch Prominente der Jetztzeit werden die Werbetrommel für die Braunschweiger Bewerbung rühren: Die Jazzkantine wird vor dem Minister ihre eigens komponierte Bewerbungshymne anstimmen. Unter der Überschrift "Zeitlandschaften" wollen Stadt und Region ihre kulturelle und historische Vielfalt, ihre städteplanerischen Potenziale und ihre Innovationsfähigkeit im Bereich Forschung und Entwicklung der europäischen Öffentlichkeit vorstellen. Die Bewerbung soll auch die Identitätsfindung, das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Kooperationsbereitschaft stärken. Seit Juni 2002 hatte ein Vorbereitungsausschuss an der Bewerbungsschrift gearbeitet. Ihm gehörten Persönlichkeiten der Region aus den Bereichen Kultur, Architektur, Stadtplanung, Wirtschaft und Politik an. Insgesamt treten 17 deutsche Städte und Regionen an.

Heute wird das Geheimnis gelüftet: Was steht denn nun genau drin in dem Schriftwerk, mit dem sich Braunschweig und Region um die Kulturhauptstadt 2010 bewerben? War das Projekt bislang ein überwiegend theoretisches Ding, gibt es bald etwas Handfestes. Ab Freitag, 2. April, ist die Bewerbungsschrift für jedermann zu haben. Im Kulturinstitut der Stadt Braunschweig (Steintorwall 3) kann das gebundene Werk gegen eine Schutzgebühr von 8 Euro montags bis freitags von 9 bis 16 und freitags von 9 bis 13 Uhr erworben werden.

Noch sinnlicher ist der Film zur Braunschweiger Bewerbung. Den hat Markus Bader aus Frankfurt gemacht, der im vergangenen Jahr mit seinem Fred-Astaire-Kurzstreifen "Link up" zur Eröffnung des Braunschweiger Filmfests auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Heute wird Minister Stratmann den Vierminüter zu Gesicht bekommen; die Bevölkerung der Region wird sich noch etwas gedulden müssen: Der Film soll Ende April einen Tag lang nonstop im Saal des Kulturinstituts zu sehen sein.

Der Film trägt auch die Handschrift Braunschweiger Bürger, die aufgerufen worden waren, privates Material einzureichen. Dr. Anja Hesse, Braunschweigs Fachbereichsleiterin Kultur, kündigte an, dass er als Vorfilm in die hiesigen Kinos kommen und auf DVD erscheinen soll. Außerdem ist geplant, ihn bei Veranstaltungen in der Volkswagen-Halle auf dem Informations-Würfel zu zeigen.

Auch die Info-Box zur Bewerbung, die bislang vor dem Braunschweiger Bahnhof stand, geht nun auf Reisen. Ab Samstag, 3. April, wird sie auf dem Peiner Marktplatz über die Bewerbung informieren.

Stadt und Region werden das Bewerbungsjahr nutzen, um mit einer Vielzahl von Veranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen. Die Braunschweiger Kulturverwaltung bereitet zurzeit den Staffellauf einer Marathongruppe vor, mit dem die Bewerbungsbotschaft nach Berlin gebracht werden soll. "Wir wollen unser Anliegen mit Muskelkraft voranbringen", so Anja Hesse.

Mittwoch, 31.03.2004
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/2646560/menuid/2044

Videos der Region

Anti-Acta-Demo in Braunschweig
[ zur Galerie ]
Eintracht - KSC 0:0
[ zur Galerie ]
VfL siegt 3:2 gegen Freiburg
[ zur Galerie ]
The Blues Band
[ zur Galerie ]
alle Fotogalerien ]

Am häufigsten aufgerufene Artikel des Tages auf einen Blick

[ zur Übersicht ]
- Anzeige -
Payper Card

Deichkind - "Befehl von ganz unten" Tour 2012

zum Artikel ]

Pop Meets Classic 2012 - u. a. mit Nils Wogram und Glare

zum Artikel ]

Konzerte, Veranstaltungen, Ausflugstipps, Kinoprogramme

[ zu den Freizeittipps ]

"Aus dem Bauch heraus" - nicht die schlechteste Entscheidung

zum Artikel ]

Protest sorgt für Wirbel an der HBK

zum Artikel ]

"Proteste treffen bei uns auf offene Ohren"

zum Artikel ]