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12. Februar 2012
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Bau-Ingenieure sind Spitze

Deutsche Forschungsgemeinschaft: Braunschweig auf Platz 1 – Technik besonders stark

Von Henning Noske

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BRAUNSCHWEIG. Die Rangliste der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist das wichtigste Hochschul-Ranking in Deutschland. Die TU Braunschweig hat sich stark verbessert, rangiert im Fachgebiet Bauwesen und Architektur sogar auf Platz 1.

"Besser geht es eigentlich nicht. Damit sind wir sehr zufrieden": So reagierte TU-Präsident Prof. Jürgen Hesselbach gestern auf die neuesten Zahlen.

Bei dieser Rangliste gibt die Höhe der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft von 2002 bis 2004 eingeworbenen Drittmittel den Ausschlag. Der Zuschlag bei den strengen DFG-Gutachtern gilt als Maßstab für Forschungs-Exzellenz.

Platz 1 im Fachgebiet Bauwesen und Architektur ist auf das starke Bauingenieur-Wesen der TU Braunschweig zurückzuführen – es gilt neben dem Maschinenbau und der Elektrotechnik als Kernbereich der TU.

Der Zuschnitt des DFG-Rankings entspricht nicht den Fachbereichen der TU Braunschweig – doch zusammengenommen haben sich die Ingenieurwissenschaften unter den besten Zehn etabliert:

In ihren technikwissenschaftlichen Kernfächern warb die Braunschweiger Uni insgesamt 32,3 Millionen Euro DFG-Mittel ein – das bedeutet Rang 8.

Betrachtet man diese eingeworbene Summe pro Wissenschaftler, so erreicht die TU Braunschweig sogar Platz 7.

"Das DFG-Ranking liefert wichtige Kennzahlen für die Qualität unserer Forschung. Und die kann sich im Bundesvergleich sehen lassen: Wir haben uns seit dem letzten Ranking aus dem Jahr 2003 innerhalb der Top 10 in den Ingenieurwissenschaften um zwei beziehungsweise drei Plätze verbessert", sagte Hesselbach zufrieden. Ziel sei es jetzt indes, auch die Drittmittel-Einwerbungen in den Naturwissenschaften sowie in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu steigern.

Deutlich schwächere Ergebnisse in diesen Bereichen führen nämlich dazu, dass die TU in der Gesamt-Abrechnung im Durchschnitt aller Fächer auf Platz 17 rangiert. In Niedersachsen steht sie damit aber immerhin noch an zweiter Stelle nach der Uni Göttingen.

In der Gesamtschau sind die Uni München mit 130,8 Millionen Euro, die Technische Hochschule Aachen mit 126,2 Millionen und die Universität Heidelberg mit 105,1 Millionen die absoluten Schwergewichte. Bayern markiert die Spitze: Die vier größten bayrischen Hochschulen rangieren unter den "Top Ten", neben der Uni München noch die Universitäten Würzburg (Platz 4), Erlangen-Nürnberg (Platz 7) und die TU München (Platz 9).

Donnerstag, 05.10.2006
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/5950046/menuid/2044

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