Bund und Land: Asse ist keine Gefahr
Wulff: Alles offenlegen Kein Untersuchungsausschuss
BERLIN. Nach den Pannen im Versuchs-Atommülllager Asse II bei Wolfenbüttel haben Bund und Land eine Gefahr für Mensch und Umwelt eindeutig ausgeschlossen.
"Wir sind uns einig, dass gegenwärtig keine Gefahr besteht aber wir müssen zukünftige Gefahren verhindern", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) nach einem Spitzengespräch mit Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) und Landesumweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) gestern in Berlin. Bei dem Krisengipfel vereinbarten sie die Entsendung einer Expertengruppe des Bundes, die Sander bei der Aufarbeitung der Vorfälle unterstützen soll.
"Alle Beteiligten sollen alles offenlegen, was sie wissen", sagte Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) unserer Zeitung. Es sei einiges an Vertrauen verlorengegangen. Die SPD-Fraktion im Landtag will vorerst keinen Untersuchungsausschuss fordern.













