Präsidenten schließen Uni-Frieden
Braunschweig wird erster Sitz des neuen Hochschul-Bündnisses – Hannover lenkt trotz Bedenken ein
HANNOVER. Die Niedersächsische Technische Hochschule soll trotz Störfeuers gegründet werden. Darauf haben sich die Präsidenten der Unis Braunschweig, Clausthal und Hannover geeinigt.
"Es gibt grünes Licht für die neue Hochschule", erklärte der Braunschweiger TU-Präsident Jürgen Hesselbach nach dem Treffen bei Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU).
Hannovers Uni-Präsident Erich Barke hatte vor wenigen Tagen überraschend gefordert, nur Hannover solle Sitz der neuen Niedersachsen-Uni werden.
Von dieser Forderung rückte er nun trotz Bedenken ab. Seit langem ist vereinbart, dass der Sitz zwischen den drei Hochschulen nach alphabetischer Reihenfolge wechselt. Erster Sitz ist damit Braunschweig.
Einig sind sich die Präsidenten, dass das Gesetz zur Gründung der Niedersachsen-Uni zügig auf den Weg gebracht werden soll. Änderungen des Entwurfs soll es nicht mehr geben.
Minister Stratmann war zufrieden: "Ich habe immer gesagt, dass ich das Projekt für zukunftsweisend halte."
FAKTEN:
Volkswagen hat gemeinsam mit dem Land Niedersachsen das Niedersächsiche Forschungszentrum Fahrzeugtechnik gegründet. Hier kooperieren TU Braunschweig, TU Clausthal und Uni Hannover bereits.
Die Salzgitter AG unterstützt die TU Braunschweig unter anderem mit einer Stiftungsprofessur "Bauwerkserhaltung und Tragwerk" und engagiert sich in der Nachwuchsförderung, besonders im Bauingenieurwesen.













