Wurmberg wird zum Springerparadies
10 000 Besucher werden zum Internationalen Continental-Cup in Braunlage erwartet 60 Athleten am Start
BRAUNLAGE. "Schanze frei" heißt es am Wochenende wieder auf dem Braunlager Wurmberg. Dort werden Sonnabend und Sonntag ab jeweils 11 Uhr zwei Springen des Internationalen Continental-Cups ausgetragen. Ausrichter WSV Braunlage erwartet rund 10 000 Besucher auf dem höchsten Berg Niedersachsens.
Gemeldet haben für die beiden Wettbewerbe, die der 2. Liga des Skispringens entsprechen, fast 60 Weitenjäger aus 13 Nationen. Während die deutsche Mannschaft mit Frank Ludwig oder Hans Petrat nur Aktive aus dem dritten Glied schickt, bürgen vor allem die Teams aus Österreich und Norwegen für Qualität.
In Reihen der Skandinavier steht mit Anders Bardal der derzeit Zweite der Gesamtwertung. Aus Österreich kommen mit Mathias Hafele, Stefan Thurnbichler und Manuel Fettner gleich drei Aktive, die wie auch der Slowene Robert Kranjec schon im Weltcup Punkte sammelten. Dazu werden auch Skisprung-Exoten aus China, Korea und Kanada über den Bakken gehen.
Sie alle jagen den Schanzenrekord von 101 Metern, der seit 2003 vom Norweger Morten Solem gehalten wird. Die äußeren Bedingungen im Harz sind derzeit exzellent. Bis gestern Vormittag rieselte die weiße Pracht noch vom Himmel, die Helfer hatten sogar Mühe, der Schneemassen Herr zu werden. Auch die Wettervorhersagen stimmen die Organisatoren optimistisch. Weder stürmische Winde noch ein Temperaturanstieg sind zu erwarten. "Es ist hier richtig winterlich. Aus diesem Springen kann man etwas sehr Schönes machen", so Hannes Westphal aus dem Organisationsteam des WSV Braunlage.
Die Wettbewerbe am Wurmberg gelten nicht nur wegen der großen Kulisse als die stimmungsvollsten im Continental-Cup. So bekam Braunlage erneut den Zuschlag, obwohl der Wettkampfkalender in Deutschland erheblich ausgedünnt wurde.
Die Konkurrenzen werden an beiden Tagen jeweils um 11 Uhr mit einem Trainingssprung eröffnet, ab 13 Uhr geht es dann in zwei Durchgängen um Weitenmeter und Punkte. Auf Grund des zu erwartenden Andrangs an Wintersportlern im Harz wird Zuschauern eine frühe Anreise empfohlen.
Vom Braunlager Omnibus-Bahnhof wird wieder ein Bus-Shuttle-Service angeboten, auch per Seilbahn ist die Schanze zu erreichen.













