Demonstrationen sorgten für Verkehrschaos
Braunschweig (wie) - Mit einem der größten Einsätze in der Braunschweiger Nachkriegsgeschichte verhinderten Polizei und Bundesgrenzschutz am Samstag Zusammenstöße zwischen rund 170 Anhängern der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands und etwa 400 linksgerichteten Demonstranten. Gegen das Verkehrschaos in der Braunschweiger Innenstadt waren die 1600 Sicherheitskräfte aus ganz Niedersachsen und Sachsen-Anhalt allerdings machtlos.
Als sich die Kundgebung der NPD vom Hauptbahnhof über die Kurt-Schuhmacher-Straße in die Innenstadt bewegte, traf sie am John-F.-Kennedy-Platz auf die Gegendemonstranten. Die Polizei schirmte beide Gruppen voneinander ab und leitete die NPD-Anhänger kurzerhand Richtung Güldenstraße um. Daraufhin strömten viele der Linksgerichteten zum Hagenmarkt, schlugen dann aber den Weg zur Güldenstraße ein. Offensichtlich wollten sie dort den NPD-Zug erneut blockieren.
Um erhebliche Konfrontationen zu vermeiden brach die Polizei die Kundgebung der NPD schließlich nach zwei Stunden vorzeitig ab und begleitete die Demonstranten zurück zum Bahnhof.
Nach Polizeiangaben wurden 23 Platzverweise ausgesprochen, 18 Personen wurden vorübergehend festgenommen.











