BZV
newsclick
Suchen
04. Februar 2012
2-Tage-Vorschau

VW-Affäre: Angebot an Beschuldigte

Staatsanwaltschaft will Uhl, Lenz, Sudholt, Meier, Reich zwischen Strafbefehl und Prozess wählen lassen

Von Markus Schlesag

BRAUNSCHWEIG. Mehrere Beschuldigte kommen in der VW-Affäre eventuell um eine öffentliche Gerichtsverhandlung herum.

"Wir prüfen oder wollen in allen abgetrennten Verfahren prüfen, ob es die Möglichkeit für einen Strafbefehl gibt", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Joachim Geyer, unserer Zeitung. Abgetrennt sind bislang die Verfahren gegen den SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Uhl, den SPD-Landtagsabgeordneten Günter Lenz, den früheren VW-Betriebsrats-Vize und heutigen VfL-Wolfsburg-Geschäftsführer Bernd Sudholt, den VW-Betriebsrat Bernd Reich und den früheren Audi-Betriebsratschef Xaver Meier.

Zunächst solle bei den Verteidigern angefragt werden, ob ihre Mandanten einen Strafbefehl akzeptieren würden, sagt Geyer. Demjenigen, der zustimmt, bleibt ein öffentlicher Prozess erspart. "Das ist kein Deal", sagt Geyer. Rechtlich sei ein Strafbefehlsantrag gleichstehend mit einer Anklage, der Strafrahmen reiche von einer Geldstrafe bis zu einem Jahr auf Bewährung. Offen ist aber auch, ob einzelne Verfahren noch eingestellt werden.

Fest steht aber auch: Wer einen Strafbefehl und damit die Strafe akzeptiert, die ihm die Staatsanwaltschaft vorschlägt, bekennt sich schuldig und ist künftig vorbestraft.

HINTERGRUND, KOMMENTAR

Freitag, 01.12.2006
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/6146810/menuid/2046

VfL Wolfsburg : B. M'gladbach am Samstag um 15:30 Uhr

[ zum VfL-Spiel ]

Eintracht Frankfurt : Eintracht Braunschweig, So., 13:30 Uhr

[ zum Eintracht-Spiel ]

Videos der Region

Was Kinder der Region sich wünschen
[ zur Galerie ]
EHC gewinnt gegen München
[ zur Galerie ]
Ritter Rost ist krank
[ zur Galerie ]
Be Privileg Party
[ zur Galerie ]
alle Fotogalerien ]

Am häufigsten aufgerufene Artikel des Tages auf einen Blick

[ zur Übersicht ]