Staatsanwalt schaltet sich im Fall Asse ein
Von Katja Dartsch
WOLFENBÜTTEL. Nach dem Austritt radioaktiver Lauge im Atomlager Asse II bei Wolfenbüttel hat sich die Staatsanwaltschaft Braunschweig eingeschaltet. "Wir holen Informationen über die Vorgänge ein", erklärte Joachim Geyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft, gestern Abend. Wenn ein Anfangsverdacht bestehe, etwa wegen unerlaubten Umgangs mit radioaktiven Abfällen, würden Ermittlungen eingeleitet, Zeugen befragt und Unterlagen beschlagnahmt.
Bekannt wurde gestern auch, dass der für Asse zuständige Referatsleiter im Landesbergamt versetzt und ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Ein Sprecher des Landesbergamtes war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Donnerstag, 03.07.2008
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/8724654/menuid/2046













