Pflegeeltern gesucht Bedarf ist ungebrochen
Für sechs Kinder hat das Jugendamt noch keine Familie auf Zeit gefunden Leibliche Eltern sollen Eltern bleiben dürfen
Am Anfang möchte sich Patrick nicht fotografieren lassen. "Du kommst in die Zeitung", hat ihm Michael Bussieck angekündigt. Unter einer Zeitung habe sich der Dreijährige wohl so etwas wie einen Karton vorgestellt, in den er hinein komme, lacht Bussieck. Doch nachdem der Fotograf seine Schwester Emely abgelichtet hat und nichts passiert ist, lächelt Patrick versöhnt in die Kamera. Emely lebt wie Patrick als Pflegekind in der Familie Bussieck. Vor zwei Jahren hatte das kinderlose Paar den Jungen zu sich genommen, später kam die ein Jahr jüngere Emely. "Als Einzelkind wäre Patrick sehr schnell ... [ zum Artikel ]
Kein Beschluss zu Plänen für den Kennedy-Platz
Die Vorstellungen der Stadtverwaltung zur Neugestaltung des John-F.-Kennedy-Platzes stoßen auf Skepsis im Rat. Der nicht-öffentlich tagende Verwaltungsausschuss hat gestern das Thema mit breiter Mehrheit zur Beratung an die Fraktionen verwiesen. Es deutet sich an, dass diese Nachbesserungen für die Konzeptstudien der Verwaltung fordern werden, ehe der Investorenwettbewerb ausgeschrieben werden soll. Wie CDU-Fraktionschef Wolfgang Sehrt auf Anfrage sagte, hätte vor allem der geplante neungeschossige Bürokomplex am Eingang zur Innenstadt "gewaltige Reaktionen" in der Bevölkerung ausgelöst. Diese ... [ zum Artikel ]
Teureres Bad, höhere Folgekosten
Jede zusätzliche Million für die "Wasserwelt" zieht 73 000 Euro jährlich nach sich
Jeder Million Euro, die das geplante Erlebnisbad teurer wird, zieht jährlich weitere 73 000 Euro Folgekosten für Zins und Abschreibung nach sich. Zahlen, die gestern im Finanzausschuss des Rates für Unruhe sorgten. Wie berichtet, liegt das einzig verwertbare Angebot eines Generalunternehmens für den Bau des Bades auf dem Schützenplatz um 4,8 Millionen Euro über den Vorstellungen der Stadtbad GmbH. Deren Chef Jürgen Scharna erklärte: Ein Neubau des Bades inklusive Schließung von vier sanierungsbedürftigen Stadtteilbädern ist auf Sicht dennoch günstiger, als die alten Bäder ... [ zum Artikel ]
Polizei: Kein Mensch weiß, was los ist
Fahrradstraßen sind für viele ein Problem
Kleines Quiz: Was darf man in einer Fahrradstraße? Nein, nicht auf einem Fahrradweg. In einer Fahrradstraße! Grämen Sie sich nicht, wenn Sie es nicht wissen offenbar sind die meisten Verkehrsteilnehmer in Braunschweig überfordert, wenn es um dieses Thema geht. Das jedenfalls haben die Polizei und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) festgestellt. Verkehrssicherheitsberaterin Ines Fricke von der Polizei sagt: "Wir haben bei Ortsbesichtigungen und Ortsterminen gemerkt, was für eine große Unsicherheit besteht." Ihr Kollege Michael Schlutow ergänzt: "Kein Mensch weiß, was los ... [ zum Artikel ]
Genug Kunden für alle, oder muss eine schließen?
Drei Apotheken, die maximal 73 Meter auseinander liegen, wollen sich behaupten
Wir kommen vom Ölper Knoten und lassen das Klinikum Celler Straße rechts liegen. Auf der linken Seite sehen wir die Storchen-Apotheke. Genau 73 Meter weiter, auf derselben Straßenseite, befindet sich die Doc-Morris-Apotheke. Und ihr gegenüber, 18 Meter entfernt, liegt die Amalien-Apotheke im neuen Einkaufszentrum Weißes Roß. Und wir, die wir wie Dutzende andere auch eine Notdienst-Apotheke suchen, wundern uns und sind gleichzeitig ratlos, nachdem uns die Sprechstundenhilfe beim Arzt den Hinweis gegeben hatte, Dienst habe die Apotheke am Weißen Roß. Aber welche? Unglückliche ... [ zum Artikel ]


