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13. Februar 2012
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Wieder Tiger-Nachwuchs im Zoo – Diesmal sind es Vierlinge

Kater Jelzin und Katze Nina haben zum zweiten Mal Junge – Leser sind aufgerufen, Namen vorzuschlagen

Von Bettina Habermann

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Das sibirische Tiger-Paar Nina und Jelzin im Zoo Arche Noah in Stöckheim hat wieder Nachwuchs bekommen. Ihre Vierlinge sind am 5. Juni geboren worden. "Es sind alles Katzen", berichtet Zoochef Uwe Wilhelm.

Mit ein bisschen Glück können Besucher die Tiger-Babys im rund 1000 Quadratmeter großen Gehege entdecken. Seit zwei Tagen folgen sie ihrer Mutter dorthin. Doch meistens liegt Nina mit ihrem Nachwuchs etwas versteckt hinter Büschen und Sträuchern.

"Die Tigerin ist bei diesem Wurf sehr gelassen. Sie lässt sogar Jelzin schon an die Jungen heran. Er ist sehr zärtlich, schaut sie nicht nur interessiert an, sondern beschnuppert und stupst seinen Nachwuchs auch", berichtet Zoo-Tierärztin Anja Blankenburg. Damit er nicht aggressiv auf die kleinen Katzen reagiert, hatten die Tierpfleger vorgesorgt: Als Nina und der Nachwuchs noch separiert im Tiger-Haus lebten, wurde Stroh mit Kot der Jungen in Jelzins Haus gelegt. So konnte der Kater deren Geruch aufnehmen.

Bereits im Mai vergangenen Jahres waren Nina und Jelzin, die beide seit 2004 im Zoo in Stöckheim leben, Eltern geworden. Die zwei Kater und eine Katze wurden mit Hilfe unserer Leser auf die Namen Katinka, Vitali und Wladimir getauft. Gemeinsam sind sie mittlerweile in den Walterzoo im schweizerischen Gossau abgegeben worden, in dem ihr Vater geboren wurde.

Die natürliche Fortpflanzung und die Hege ihrer Jungen ist nach Ansicht von Zoochef Uwe Wilhelm ein wichtiger Aspekt von artgerechter Tigerhaltung in Zoos. "Für Nina bedeutet der Nachwuchs beste Beschäftigung. Sie hat den ganzen Tag zu tun", fügt Anja Blankenburg hinzu.

Der Wildbestand beläuft sich heute nach Wilhems Angaben auf etwa 500 Tiere, die im fernen Osten Russlands und angrenzenden Gebieten Nordkoreas und Chinas leben. Eine Vielzahl Tiger – 2000 bis 3000 Exemplare – lebt dagegen weltweit in Zoos. Bereits jetzt, drei Wochen nach der Geburt der Braunschweiger Vierlinge, sondieren Uwe Wilhelm und Anja Blankenburg, in welchen Zoo die Jungen später vermittelt werden können. Doch vorerst sind sie eine Attraktion in der Arche Noah in Stöckheim.

Freitag, 26.06.2009
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/10543249/menuid/2048
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