Winterdienst in der Innenstadt wird ausgeweitet
Die Ansage von Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink hat den Innenstadt-Handel irritiert: Beim Winterdienst soll alles beim Alten bleiben, lediglich den Radwegen würden die Räumkommandos im Schneefall höhere Aufmerksamkeit widmen.
Volkmar von Carolath, Vorsitzender des Arbeitsausschusses Innenstadt, war verblüfft: "Der Handel hatte mehrere zehntausend Euro Umsatzeinbußen in den kalten Januartagen, weil zu spät geräumt worden war. Wir haben mit Alba und der Stadt zusammen gesessen, es sollte Lösungen geben und nun heißt es plötzlich: doch keine Veränderungen." Von Carolath fordert die Stadt auf, bei den Räumplänen den neuen Laufwegen in der Innenstadt Rechnung zu tragen. "Durch das Schloss haben sich die Ströme verändert, deshalb müssen vor allem die Anschlüsse über Langer Hof und Münzstraße bei Schnee und Eis bearbeitet werden, wenn es gefroren und geschneit hat. Es ist gut und nötig, dass die Einfallstraßen zuerst geräumt werden und die Leute in die Stadt kommen können. Aber zu Fuß geht es hier dann nicht weiter."
Stadtsprecher Jürgen Sperber erklärte gestern auf Nachfrage, dass es eine Vereinbarung mit Dienstleister Alba zum Winterdienst in dieser Frage gegeben habe, diese aber bisher nicht veröffentlicht worden sei. Danach werden die wichtigsten Übergänge in der Innenstadt zusätzlich geräumt und gestreut. Zudem weite Alba den Winterdienst auf einen drei Meter breiten Mittelstreifen in der Fußgängerzone aus. Alle 20 Meter sollen Querverbindungen zu Geschäften geschaffen werden.













