Vorlesungen an der TU finden vorerst wieder statt
Arbeitsgruppe klärt Details zur Prüfungsordnung
Die Besetzung des Audimax, des größten Hörsaals der TU Braunschweig, ist vorerst beendet, und der reguläre Vorlesungsbetrieb läuft zunächst wieder.
Das ist das Ergebnis einer Diskussion, an der auf dem Podium TU-Präsident Jürgen Hesselbach, Vizepräsidentin Heike Faßbender und vier Studierende sowie rund 1000 Studenten im Audimax teilnahmen. Im Fokus der Diskussion standen die durch die Prüfungsordnungen hervorgerufenen Probleme im Bachelor- und Master-Studien-System. Wie der Asta mitteilt, war eine Kernforderung der Studierenden die Beseitigung unnötiger Hürden im Bachelorstudium sowie beim Zugang zum Master.
Seitens der Hochschulleitung wurde Dialogbereitschaft signalisiert und daraufhin eine neue Arbeitsgruppe gegründet. Studierende und Studiendekane sollen darin jetzt Detailfragen klären. Nach Angaben des Asta verdeutlichten die Studierenden nachdrücklich, dass sie konkrete Ergebnisse noch im Dezember erwarten. Im Audimax wird es weiterhin einen Info-Punkt geben sowie ab heute Kultur- beziehungsweise Informationsveranstaltungen. Start ist heute um 20.15 Uhr mit der Offenen Bühne Braunschweig.
Studierende der Ostfalia besetzen vier Hörsäle
An der Hochschule für Bildende Künste (HBK) sind die Foyers sowie einige Vorlesungsräume weiterhin besetzt. Der Lehrbetrieb, ergab unsere Nachfrage, findet jedoch statt, nachdem er vergangene Woche weitgehend unterbrochen war. "Der Dialog zwischen Studierenden und Lehrenden soll erhalten bleiben", heißt es an der HBK. Studierende wie Professoren seien aufgerufen, im Streikbüro im Mensa-Foyer über Bildungspolitik zu diskutieren.
An der Fakultät Sozialwesen der Hochschule Ostfalia lief gestern um 12 Uhr ein Ultimatum ab. Die Studierenden hatten eine schriftliche Stellungnahme des Dekanats zu ihrem Forderungskatalog verlangt. Es habe zwar Gespräche, aber keine Stellungnahme gegeben, heißt es.
Mit Ablauf des Ultimatums wurden alle vier großen Vorlesungsräume besetzt. "Die Hauptveranstaltungen können nicht stattfinden", wurde am Nachmittag mitgeteilt. In einem Trauerzug waren Studierende der Ostfalia Dienstag durch die Innenstadt gezogen und hatten die Bildung symbolisch zu Grabe getragen.











