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04. Februar 2012
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So soll die Rückholung der Asse-Fässer gelingen

Ausstellung des Bundesamtes für Strahlenschutz im Rathaus – Animationsfilme zeigen, was mit dem Atommüll passieren soll

Von Ralph-Herbert Meyer

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Es ist eine gigantische Aufgabe. 126 000 in der Schachtanlage Asse II gelagerte Fässer mit radioaktivem Müll sollen zurückgeholt werden. Rund acht Jahre würde es dauern, bis die letzte Tonne übertage geschafft worden wäre. Unvorstellbar, wie das klappen soll.

Ein Besuch im Rathaus klärt auf und macht zuversichtlich, dass das Mammut-Unternehmen tatsächlich gelingen könnte. Bis zum 19. Februar ist dort eine Ausstellung zur Stilllegung der Schachtanlage zu sehen. "Jeder soll verstehen, was in der Asse geschieht. Das ist das Ziel dieser Ausstellung", sagte Stefanie Nöthel. Vizepräsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz gestern während der Eröffnung.

In Animationsfilmen wird anschaulich gezeigt, wie die Rückholung der Asse-Fässer gelingen kann und welche enormen Anstrengungen nötig sein werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. "Die Ausstellung erfüllt das große Informationsbedürfnis der Menschen in dieser Region", lobte Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink.

Filme zeigen einen Vergleich der Optionen, mit denen der Auftrag Stilllegung erreicht werden kann: Rückholung und Endlagerung an noch unbestimmten Ort, Umlagerung in der Asse oder Verfüllung der Schachtanlage.

"Nach allem, was wir derzeit wissen, ist die Rückholung die beste Lösung. Jetzt brauchen wir Verständnis und Unterstützung", meinte die Vizepräsidentin des Bundesamtes Nöthel. Einen Beitrag dazu wird die Ausstellung leisten.

Dienstag, 09.02.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11686241/menuid/2048
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