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18. März 2010
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Bürgerzentrum ist eröffnet

Neue Adresse für Siegfrieds Stadtteilbüro, Lebenshilfe und Stiftung: Mittelweg 52

Von Karsten Mentasti

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NORDSTADT. Drei Träger, ein Bürgerzentrum. In der Nordstadt wurde jetzt erweitert, was im Januar 2000 mit der Eröffnung von Siegfrieds Stadtteilbüro begonnen hatte. Ein Platz für Anwohner, um sich zu treffen und an Angeboten teilzunehmen. Die neuen Räume liegen am Mittelweg 52.

Das Stadtteilbüro war 2000 auf Anregung des damaligen Sozialdezernenten Bernd Gröttrup und des Präventionsrates in einer Wohnung in der Siegfriedstraße 99 eröffnet worden. Es dauerte einige Zeit, bis die richtige Mischung an Angeboten gefunden war.

Unterstützt wurde das Projekt schon damals von der Nibelungen Wohnbau. "Aber die Wohnung war nur zu bestimmten Terminen geöffnet und mit 50 Quadratmetern für viele Angebote zu klein", sagt Barbara Rackwitz, Sprecherin von Siegfrieds Stadtteilbüro.

Die neue Adresse des Stadtteilbüros, Siegfrieds Bürgerzentrum am Mittelweg 52, ist viel leichter zu finden – und das Platzangebot hat sich auf 100 Quadratmeter verdoppelt. Das Stadtteilbüro ist jetzt in einem Ladenlokal mit zur Straße hin raumhohen Fenstern untergebracht – gut sichtbar für Fußgänger und Autofahrer. Und es hat seine Angebotspalette ausgeweitet. Flyer mit allen Informationen gibt es vor Ort.

Das Bürgerzentrum an der Ecke Siegmundstraße teilt sich das Stadtteilbüro mit der Lebenshilfe und der Stiftung Wohnen und Beraten, die Besucher nun auch barrierefrei empfangen können.

Die eigentlichen Räume der Lebenshilfe mit ihrem Beratungsbüro für Menschen mit Behinderung und der Stiftung, die sich um Wohnungslose und Menschen mit niedrigem Einkommen kümmert, liegen direkt über dem Bürgerzentrum.

Im Vorgriff auf die anstehende Sanierung des Mittelwegs hat die Stadt 71 000 Euro in die Umgestaltung des früheren türkischen Lebensmittelgeschäfts in das Bürgerzentrum gesteckt. "Der Raum ist durch mobile Wände zu teilen", erklärt Gabriele Maresch vom Lebenshilfe-Beratungsbüro.

Stiftung und Lebenshilfe kommen jeweils für ein Drittel der Miete und Betriebskosten für das Bürgerzentrum auf. Das restliche Drittel teilen sich der Vermieter Nibelungen Wohnbau und die Stadt. Seit kurzem beteiligt sich auch die Braunschweiger Baugenossenschaft.

Geöffnet ist das mit einer Kaffeetheke ausgestattete Bürgerzentrum montags bis freitags von 9 bis 12 und 15 bis 19 Uhr sowie sonntags von 15 bis 18 Uhr. "Wir freuen uns hier auf jeden, der sich für unsere Angebote interessiert oder einfach nur neugierig ist", sagt Henning Daßler, Regionalleiter der Stiftung Wohnen und Beraten.

Dienstag, 09.02.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11686264/menuid/2048
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