Busbanbindung bleibt erhalten
Sperrung der Grasseler Straße: Bürger aus Bevenrode und Waggum übergaben Unterschriften an Verkehrs AG
BEVENRODE. Eine gute Nachricht für Schüler und andere Bevenroder und Waggumer. Seit gestern steht fest, dass es keine Einschränkungen des Öffentlichen Personennahverkehrs geben wird, wenn die Grasseler Straße wegen des Startbahnausbaus gekappt wird.
Dieses Versprechen gab gestern der Bereichsleiter für Marketing, Vertrieb und Leistungssteuerung der Braunschweiger Verkehrs-AG, Dirk Bartels. Besorgte Mütter von Schulkindern aus Bevenrode und Waggum sowie das Bezirksratsmitglied Georg Schönfeld aus Bevenrode hatten ihm gestern eine Unterschriftenliste übergeben.
Kerstin Adler und Sabine Lipper aus Bevenrode sowie Miriam Büttner aus Waggum und andere Mütter hatten 1200 Unterschriften gesammelt, um zu dokumentieren, wie wichtig den Bewohnern der beiden nördlichen Stadtteile eine schnelle und umkomplizierte Busanbindung an die Innenstadt ist. "Viele unserer Kinder gehen dort zur Schule."
Schönfeld, Leiter des Seniorenkreises in Bevenrode, hatte auch die Senioren im Blick: "Viele von ihnen nutzen die Metrolinie 13, um zum Einkaufen oder zum Arzt in die Stadt zu kommen. Nur wenige fahren mit der Linie 424 zum Busbahnhof Rühme, um dort in die Tram zu steigen und in die Stadt zu fahren."
Kerstin Adler erklärte, warum die Eltern so besorgt waren: "Weil uns verlässlichen Informationen fehlten, waren zuletzt so viele Gerüchte im Umlauf, dass man gar nichts mehr glauben konnte." So sei die Rede davon gewesen, die M13 ende womöglich künftig schon in Querum am Peterskamp.
Doch das ist nicht der Fall. Auch Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink bestätigte gestern Nachmittag: Die Buslinie M13 wird ab dem Zeitpunkt der Sperrung der Grasseler Straße, voraussichtlich im August oder September, zu den bisherigen Taktfrequenzen über Eckenerstraße, Hermann-Blenk-Straße, Altmarkstraße in Bienrode und Waggumer Straße nach Waggum, Bienrode und weiter nach Essenrode fahren.
Die zusätzliche Fahrtzeit dauere "fünf bis sieben Minuten". Den gleichen Weg werden auch alle ausschließlich zur Schülerbeförderung eingesetzten Busse nehmen, sei es zum normalen Unterricht, zu Förderschulen oder für die Waggumer Grundschüler zum Schwimmunterricht. Alle würden rechtzeitig ankommen, versprach der Stadtbaurat.













