Auch im Klinikum droht im Mai Streik
Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern könnte es auch am Braunschweiger Klinikum zum Streik kommen.
Als städtische Tochter die Stadt ist alleinige Gesellschafterin ist das Klinikum in den Tarifverbund der kommunalen Häuser eingebunden. Ein möglicher Ärztestreik betroffen sind bundesweit 800 Kliniken wird ab Mitte Mai erwartet.
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert für die 55 000 Mediziner unter anderem 5 Prozent mehr Gehalt und eine bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber bietet dagegen eine Erhöhung um 2,3 Prozent an.
Vertreter des Marburger Bundes kritisieren in der Debatte auch die bessere Bezahlung von Honorar-Ärzten, die angesichts des Ärztemangels in Krankenhäusern immer häufiger die Lücken schließen würden und 80 Euro pro Stunde und mehr verdienten.
Wie das Braunschweiger Klinikum dazu auf Anfrage mitteilt, arbeiten in dem Großkrankenhaus derzeit keine Honorarärzte. Sprecherin Ulrike Schelling betont: "Honorärzte beschäftigen wir bei Engpässen nur in seltenen Ausnahmefällen." tho













