Keine Mehrheit für Umweltspur
BZ-Telefonabstimmung zur Verkehrsführung auf dem Bohlweg
Die BZ-Leser sind mehrheitlich gegen den Vorschlag des Verkehrsclubs, auf dem Bohlweg eine Umweltspur einzurichten. Das zumindest hat gestern eine nicht-repräsentative Telefonabstimmung unserer Zeitung ergeben, bei der auch Mehrfachanrufe möglich waren.
Gezählt haben wir fast 400 Anrufe für Ferienzeiten sind das ungewöhnlich viele. Das zeigt: Die Braunschweiger bewegt, was mit "ihrem" Bohlweg geschieht.
Die Zahl der Fahrspuren von zwei auf eins zu reduzieren und stattdessen eine Umweltspur einzurichten, die ausschließlich von Fahrrädern, Bussen und Taxen genutzt werden darf genau 70 Prozent der Anrufer halten nichts von diesem Plan. Er ist bereits vor zwei Jahren in Politik und Verwaltung diskutiert worden und kommt im Herbst wieder auf die Tagesordnung. Dann wird das Baudezernat neue Fakten über die Situation am Bohlweg vortragen.
Reinhard Manlik, Landesvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC), überrascht das Ergebnis der Telefonabstimmung nicht. "Es gibt auf dem Bohlweg keine Probleme zwischen Radlern und Fußgängern, so wie es der Verkehrsclub darstellt. Also brauchen Radler auch nicht mehr Platz und schon gar nicht auf der Straße! Dort würde es bei Einspurigkeit zu Dauerstaus kommen."













