Geparden-Nachwuchs ist eine Rarität
Wärmende Sonne hat viele Tiere im Stöckheimer Zoo aus dem Winterschlaf geweckt
Mit dem kalten Wetter ist es endlich auch im Stöckheimer Zoo vorbei. Bei zahlreichen Bewohnern sind bereits Frühlingsgefühle zu beobachten.
Die Murmeltiere sind schon am vergangenen Wochenende aus dem Winterschlaf erwacht und beginnen eifrig mit dem Frühjahrsputz. Es bleibt ihnen nicht viel Zeit: Sechs Monate bleiben für Paarung, Trächtigkeit und Jungtieraufzucht. Im Oktober gehts wieder unter die Erde. Dann müssen die Jungen kräftig genug sein, um den Winterschlaf zu überstehen.
Auf die Wasserschildkröten im Teich nahe dem Eingang wird man voraussichtlich noch etwas warten müssen. Erst wenn das Wetter beständiger ist, liegen die Schnappschildkröte "Schnappi" und die kleineren Artverwandten auf einem Baumstamm oder am Ufer und genießen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen.
Den ersten Nachwuchs in diesem Jahr bescherte dem Stöckheimer Zoo eine Stachelschweindame. Erst im Herbst war sie mit ihrer Schwester und Tochter aus dem Tierpark Nordhorn gekommen. Am 3. März erblickten zwei Jungtiere mit wenigen noch sehr weichen Stacheln das Licht der Welt.
Die Zoobesucher müssen sich noch einige Wochen gedulden, bis sie den Nachwuchs im Freien begutachten können. Die Kleinen verbringen die Zeit in der Innenbox des Zoos. Sie sind aber auch hier zu sehen.
Dagegen ist seit wenigen Tagen "Samira" dem Publikum zugänglich. Der Gepard wurde am 24. August geboren und ist der erste Nachwuchs dieser Tierart, der in Braunschweig zur Welt kam.
Gepard-Weibchen wurde von den Eigentümern des Zoos mit der Hand aufgezogen. Deshalb blieb sie dem Publikum bisher verborgen. Nun gewöhnt sich die Wildkatze an ihren Onkel "Tica", mit dem sie sich das Gehege teilt. Mutter "Chica" bewohnt das Nachbargehege.
Im Eingangsbereich läuft wie in den beiden vergangenen Jahren der Schaubrüter. Karfreitag und am Freitag nach Ostern werden wieder Küken beim Schlupf zu beobachten sein.













