HBK-Studierende schließen sich Boykott an
Studiengebühren sollen auf Treuhandkonto
Nach den Studierenden der Technischen Universität (TU) schließen sich auch die Studierenden der Hochschule für Bildende Künste (HBK) dem Boykott der von der Landesregierung beschlossenen Studiengebühren an.
Bei der Vollversammlung stimmten nach Angaben des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (Asta) rund 200 HBK-Studierende bei einer Enthaltung für den Boykott. An der Hochschule sind rund 1200 Studierende eingeschrieben.
Die aktuellen Erstsemester mussten in Niedersachsen bereits 500 Euro Studiengebühren überweisen. Für alle anderen greift das Landesgesetz mit Beginn des nächsten Semesters. Es gibt bundesweit Proteste gegen Studiengebühren, die in so gut wie allen Bundesländern bereits beschlossen sind oder mindestens diskutiert werden.
Nach Angaben des Asta wurde während der Vollversammlung von vielen Anwesenden gefordert, sich notfalls auch exmatrikulieren zu lassen. Das droht all jenen, die die Studiengebühr nicht bezahlen.
Auch bei der HBK soll das Geld auf ein Treuhandkonto überwiesen werden. Wenn sich mehr als 30 Prozent beteiligen, soll es an die Studierenden zurückgezahlt werden. rm











