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11. Februar 2012
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"Master" der neuen Beweglichkeit

Neuer Studiengang an der Technischen Universität betont eine der Braunschweiger Kernkompetenzen

Von Harald Duin

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Das Thema Mobilität kann man natürlich auch mit innerer Bewegung betrachten: Wer verreist, freut sich über die Gegenwart und schafft sich für später einen Vorrat von schönen Erinnerungen. Voraussetzung von Bewegung und Transport aber ist eine Technik. auf die wir uns verlassen können.

Da sind wir wieder in Braunschweig, bei der TU, bei der Kunsthochschule mit ihrem Fach "Transportation Design", beim Forschungsflughafen mit dem Zentrum für Luft- und Raumfahrt und bei etlichen großen und kleinen Unternehmen, die mit ihren Produkten Beweglichkeit erleichtern. Ein Spektrum bis hin zum Thema Weltraummüll, der die Mobilität im erdnahen Bereich einschränkt.

Im vergangenen Jahr wurde an der Technischen Universität Braunschweig der Bachelor-Studiengang "Mobilität und Verkehr" gestartet. Das sind sechs Semester. Anschließend kann man den Master-Abschluss beim selben Thema anstreben. Das sind vier weitere Semester. Beim Master-Studiengang werden die bereits an vier Fakultäten vorhandenen Kompetenzen integriert. Es geht dabei auch darum, die Vermittlungskompetenz der künftigen Ingenieure zu stärken. In die Konzeption des Studiengangs flossen auch Wünsche und Anregungen der Industrie ein.

Um diese Fragen geht es unter anderem bei diesem Studium: Wie sehen die Autos der Zukunft aus? Werden sie so umweltfreundlich sein wie Busse und Bahnen oder gar Fahrräder? Werden wir wirklich mehr und mehr zum Taxipreis fliegen können? Wie verhält man sich schlau im Stau? Welche Instrumente helfen, durch den Verkehrsdschungel einer Großstadt zu navigieren? Wie kann man unnötigen Verkehr vermeiden?

Die Themen und Aufgaben rund um Mobilität und Verkehr erfordern ein ganzheitliches Verständnis komplexer Zusammenhänge. Die Studierenden an der TU Braunschweig gehen erstmals von Anfang an bei versierten Wissenschaftlern in die Lehre: bei Experten aus Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik, Mathematik, Informatik sowie bei Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern.

Darüber hinaus werden die Studierenden, wie die TU mitteilt, intensiv von Mentorengruppen für weitere Aufgaben fit gemacht. Mentoren sind jeweils ein Professor und zwei Studierenden aus den höheren Semestern.

Wer "Mobilität und Verkehr" in Braunschweig studiert, hat die Chance, Praktikumsplätze zu erhalten, die es in anderen Städten gar nicht gibt. Gerade der Forschungsflughafen, übrigens der einzige in Deutschland, hat eine Fülle von innovativen Unternehmen angezogen, die auch deshalb gerne Praktikanten nehmen, weil sie den Besten vielleicht später eine Arbeitsstelle anbieten wollen. Es gibt Annahmen, dass gerade Absolventen dieses Studiengangs später einmal gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Mittwoch, 06.06.2007
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/6832802/menuid/2048
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