Korvette "Braunschweig" nach Probefahrt wieder zurück
In drei Monaten hat das Paten-Schiff der Stadt 4000 Seemeilen zurückgelegt Braunschweiger Studenten zu Besuch in Hamburg
Nach gut 4000 Seemeilen (7400 Kilometer) in Nord- und Ostsee ist die Korvette "Braunschweig" in das Dock bei Blohm & Voss in Hamburg zurückgekehrt. Es war eine Testfahrt, bei der die unterschiedlichsten Systeme erprobt wurden nicht immer mit Erfolg.
Erfolgreich ist allerdings erstmals die 12 Quadratmeter große Braunschweig-Flagge gehisst worden, ein Geschenk der Patenstadt.
Am 1. März war die Korvette zur Probefahrt ausgelaufen. In den drei Monaten lief sie die Marinestützpunkte Eckernförde, Wilhelmshaven, den künftigen Heimathafen Warnemünde sowie Kiel an. In Kiel stand ein Zwangsaufenthalt von zwei Wochen an, der Medienecho hatte.
Dem werftneuen Schiff war die Backbordwelle ausgelaufen. Sie musste in der Werft in Kiel gegen eine neue ausgewechselt werden. Fregattenkapitän Axel Herbst, Kommandant der "Braunschweig": "Es ist halt ein Prototyp." Die Erprobungsfahrten seien auch dazu gedacht, Fehler frühzeitig zu erkennen, um sie bei den folgenden Neubauten auszumerzen.
Die Besatzung sei aber trotz der Pannen weiterhin guter Dinge, versichert der Fregattenkapitän. Einen Schritt weiter sei man bei der Namensgebung für das Speedboot, das schnelle Beiboot der "Braunschweig". Herbst: "Beim Flottenchef liegt der Antrag vor, das Speedboot auf den Namen ,Eintracht zu taufen, und ich sehe keinen Grund, weshalb er nicht zustimmen sollte." Mit dieser Namensgebung solle die enge Bindung an die Patenstadt dokumentiert werden, sagt Herbst.
Im Hamburger Hafen hatte die "Braunschweig" bereits Besuch aus der Patenstadt. Eine Gruppe von Informatik-Studenten hat das Schiff besucht. Ihr ist das Informations-Technologie-Konzept der Korvette vorgestellt worden.
In Hamburg wird die "Braunschweig" jetzt für ihre offizielle Indienststellung voraussichtlich im September 2007 fit gemacht.













