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12. Februar 2012
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Eine familiäre Atmosphäre

Oldtimer-Experte Johannes Hübner moderiert die Treffen von Beginn an

Von Ernst-Johann Zauner

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In diesem Jahr trafen am Flughafen gut 700 Fahr- und Flugzeuge zum Oldtimertreffen und Fly-In ein. Mehr Teilnehmer als je zuvor. Was macht den Reiz des Braunschweiger Treffens aus, zu dem die beiden ADAC-Ortsclubs Motorsportclub der Polizei und Braunschweiger Auto-Touren-Club eingeladen haben?

Für Johannes Hübner, Oldtimer-Experte aus Frankfurt und seit Beginn Moderator der Braunschweiger Treffen, ist klar: Die familiäre Atmosphäre macht’s. Bei diesem Treffen liege der Schwerpunkt nicht auf mondänen Exoten, sondern auf Autos, die viele noch aus dem Straßenbild ihrer Jugend kennen.

Natürlich findet man auf dem Platz auch Porsche-Raritäten, einen Facel Vega oder einen Ferrari Dino, Renn- und Rallye-Autos, aber die Mehrheit sind Brot-und-Butter-Autos aus Vor- und Nachkriegszeit.

Die Vielfalt der Entwicklungen des Straßenverkehrs vom Lastwagen bis zum Zweirad finde man selten auf derartigen Treffen, so der Oldtimer-Experte und -Autor. Und es sind auch Clubs zu treffen, die sich bestimmten Themenkreisen oder Marken widmen, die Feuerwehr-Autos restaurieren, alte Militär-Jeeps oder Traktoren mit dem Zylinderinhalt eines Wassereimers.

Hübner nimmt die Parade der eintreffenden Oldtimer schon am Eingang ab, um zu wissen, was ihn bei der Präsentation erwartet. Und er findet dabei schon seine Favoriten. "Das sind Fahrzeuge, die in möglichst gutem Originalzustand erhalten worden sind", erklärt er.

Seine Favoriten in diesem Jahr? "Schwer zu sagen", meint Hübner. Aber dann zählt er doch einige Beispiele auf. So die Motorräder Laurin & Klement aus dem Jahr 1903 oder die Germania von 1902.

Bei den Autos zählte Hübner einige auf, darunter auch ein Datsun Cherry Coupé. Ein Auto, das schon zu seiner Produktionszeit kaum auf unseren Straßen zu sehen war. "Wenn es nicht Fans gäbe, die auch solche Autos erhalten, dann können wir die bald nur noch in Büchern anschauen", sagt Hübner.

Das habe auch Verona – damals noch – Feldbusch erkannt, die bei einer Veranstaltung gesagt habe: "Das ist doch kein Wunder, dass die ganzen Ferraris, Rolls und Maseratis überleben, die haben doch eine warme Garage."

Und dass er auch Oldtimer-Flugzeuge erklären kann, das bewies Hübner gestern auch noch.

Freitag, 02.05.2008
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/8382801/menuid/2048
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