BZV
newsclick
Suchen
12. Februar 2012
2-Tage-Vorschau

Verwaltung will vierte Gesamtschule im Süden der Stadt

Plan wird noch vor der Sommerpause vorgelegt

Von Ralph-Herbert Meyer

Noch vor den Sommerferien wird der Standort für die vierte Integrierte Gesamtschule in Braunschweig feststehen. Die bisherige Hauptschule Rüningen könnte dafür in Frage kommen.

"Wir haben im Osten die IGS Franzsches Feld, im Norden die IGS Querum und im Westen die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule. Eine vierte IGS im Süden der Stadt ist sinnvoll", sagt Schuldezernent Wolfgang Laczny. Details nennt er nicht.

Ein IGS-Neubau ist ausgeschlossen. Eine der sieben Braunschweiger Hauptschulen, alle mit sinkender Nachfrage kämpfend, wird umfunktioniert werden müssen. In Rüningen gibt es derzeit nur eine fünfte Klasse.

Aktionsbündnis will eigenes Konzept entwickeln

Uwe Meier, Gründer des Aktionsbündnisses für die vierte IGS in Braunschweig, erklärt, dass der größte Bedarf an Gesamtschulplätzen trotz der IGS Franzsches Feld nach seiner Erfahrung im Östlichen Ringgebiet liege. Der Wunsch der Initiative lautet deswegen: Braunschweigs vierte IGS soll in die Mitte der Stadt.

Zum Schulausschuss am 27. Juni wird die Stadt ihre Planungen vorlegen. Laczny erklärt: "Es wird keine Beschlussvorlage sein. Wir wollen im Dialog mit Stadtelternrat, Landesschulbehörde und Schulleitungen die für Braunschweig beste Lösung suchen."

Das Aktionsbündnis wird sich eigene Gedanken machen. Für den 20. Mai ist ein Treffen in der IGS Querum geplant.

Voraussetzung für die vierte IGS in Braunschweig ist freilich nach dem Umdenken der CDU/FDP-Landesregierung durch massive Eltern-Proteste noch immer die Gesetzesänderung. Unter Ministerpräsident Christian Wulff war vor fünf Jahren quasi ein IGS-Errichtungsverbot ausgesprochen worden.

Gisela Witte, Fraktionsvorsitzende der Grünen, meint: "Ich gehe davon aus, dass zum Schuljahresbeginn 2009 in Braunschweig die vierte IGS realisiert wird. Eine Elternbefragung, wie sie die Landesregierung plant, davorzuschalten, wäre für Braunschweig angesichts der Anmeldezahlen der letzten Jahre rausgeworfenes Geld."

Der Bedarf an IGS-Plätzen überstieg stets die Kapazität der bestehenden drei Gesamtschulen. Nach den klaren Signalen aus Hannover beschloss der Rat der Stadt, die Verwaltung möge schnellstmöglich mit den Planungen beginnen.

CDU-Fraktionschef: Keine Zeit verschwendet

Noch im Dezember vergangenen Jahres hatte die Mehrheitsfraktion im Rat aus CDU und FDP einen Antrag zur vierten Gesamtschule mit der Begründung der fehlenden Rechtsgrundlage abgelehnt.

"Es ist dadurch keine Zeit verschwendet worden. Abzuwarten, wie in Hannover entschieden wird, war richtig. Wir haben entschieden, als es sonnvoll war", sagt CDU-Fraktionschef Wolfgang Sehrt.

Samstag, 03.05.2008
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/8386700/menuid/2048
epaper

Die elektronische Ausgabe Ihrer Zeitung - Jetzt abonnieren!

[ zum e-paper ]
Anti-Acta-Demo in Braunschweig
[ zur Galerie ]
The Blues Band
[ zur Galerie ]
VNV Nation "Automatic" Tour
[ zur Galerie ]
alle Fotogalerien ]

Videos der Region

Jedes dritte Auto auf deutschen Straßen kommt von VW

zum Artikel ]

"Rückholung des Asse-Mülls hat Priorität"

zum Artikel ]

Vier "Stille Abende" in der Schlosskapelle

zum Artikel ]

Symbole der Solidarität auf die Reise schicken

zum Artikel ]

Schöninger Christen treffen sich

zum Artikel ]

Kammerkonzert wird enden mit der "Kleinen Lachmusik"

zum Artikel ]

Grüne erinnern mit Mahnwache an Atomkatastrophe in Fukushima

zum Artikel ]

Herzog Ferdinand und Friedrich der Große im Streit

zum Artikel ]

Landesbehörde ließ Bäume fällen

zum Artikel ]

Mann stahl Portemonnaie und hob Geld ab

zum Artikel ]

Konkurrenz zur Rübe macht Landwirten keine Angst

zum Artikel ]

Die Stadtbücherei wird immer populärer

zum Artikel ]

Feuerwehreinsatz: Brand im Kellerschacht beim Supermarkt

zum Artikel ]

Wir suchen die schönsten Liebesgeschichten der Stadt

zum Artikel ]