Leser entscheiden über die Namen der Tigerbabys im Stöckheimer Zoo
Hunderte von Vorschlägen erreichen Redaktion Jury trifft Vorauswahl für die Telefonabstimmung am Montag
Gorbi, Tolstoj und Sibira oder Alexander, Jurij und Katharina oder vielleicht doch lieber Crusher, Candy und Curtis? Über die Namen der drei Tigerbabys im Stöckheimer Zoo entscheiden die Leserinnen und Leser unserer Zeitung.
Der Stapel mit Namensvorschlägen für die neue Attraktion wächst in der Redaktion mit jeder Stunde. Unsere Leserinnen und Leser beteiligen sich überwältigend gut an der Aktion. Es sind schon mehr als hundert Briefe eingegangen.
Die jüngsten Teilnehmer gehen noch nicht einmal zur Schule. Unseren Bericht über den Tigernachwuchs haben ihnen ihre Eltern vorgelesen. Die älteste Teilnehmerin ist deutlich über 80 Jahre alt und wagt mit ihren Vorschlägen eine Reise in die russische Literatur.
Die Auswahl der Namen ist angesichts der Fülle der Vorschläge schwierig geworden. Deswegen wird sich am Wochenende eine Jury treffen, die für die kleine Katze und die zwei kleinen Kater jeweils die zehn schönsten möglichen Namen auswählt.
Zur Jury gehören Uwe Wilhelm, Chef des Zoos "Arche Noah" in Stöckheim, Tierärztin Anja Blankenburg sowie Ann Claire Richter und Ernst-Johann Zauner aus der Lokalredaktion.
Die Qual der Wahl haben dann am Montag letztlich aber die Leserinnen und Leser unserer Zeitung. Sie sollen per Telefonabstimmung entscheiden. Am Dienstag werden die Namen für die drei Kinder von Mutter Nina und Vater Jelzin in der Braunschweiger Zeitung veröffentlicht. Unter den Anrufern werden 10 Familienkarten für den Zoo verlost. Jährlich besuchen rund 100 000 Gäste den Tiergarten.
"Die drei kleinen Katzen entwickeln sich problemlos. Wir freuen uns über die Namensaktion und auf die Namen", sagt Zoo-Chef Wilhelm. Noch sind die drei Tigerkinder oft im Tigerhaus. Manchmal nehmen ihre Eltern sie aber schon mit nach draußen. Es wird noch dauern, bis man das putzmuntere Trio tagtäglich bestaunen kann.
Im Zoo lebt mit sechs Affenkindern, zwei jungen Waschbären und einem Fohlen weiterer Nachwuchs. Das Fohlen wurde wie Eisbär Knut in Berlin mit der Flasche aufgezogen, weil die Mutter bei der Geburt gestorben war.
Auf der Braunschweiger "Arche Noah" leben 60 verschiedene Arten und rund 280 Tiere.













