Gerd Biegel lädt zum "Museums-Sonntag" ein
Führungen durch das Landesmuseum als Entdeckungsreisen Zum Schluss jeweils ein kurzer Vortrag
Die Ferien haben begonnen, und auch den Daheimgebliebenen will das Braunschweigische Landesmuseum nach eigenen Angaben ein besonderes Programm mit Informationen, Unterhaltung und spannenden Entdeckungen zur Landesgeschichte bieten.
Den Auftakt macht Landesmuseumsdirektor Prof. Gerd Biegel mit einem ungewöhnlichen "Museums-Sonntag": Am 20. Juli finden jeweils um 11, 13 und 15 Uhr "Entdeckungsreisen" zur Braunschweigischen Landesgeschichte unter dem Motto "Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln" statt, heißt es weiter in einer Mitteilung.
Bei diesen Führungen geht es zu ausgewählten Themen in die Dauerausstellung, um Höhepunkte der Vermittlung der Braunschweigischen Landesgeschichte vorzustellen. Auch die geheimnisvollen Magazine des Museums werden sich den neugierigen Blicken der Besucher öffnen, um zu entdecken, was alles mit Bürgerhilfe in über 120 Jahren gesammelt wurde. In der Museumsbibliothek wird Biegel aus der musealen Forschungsarbeit berichten und verdeutlichen, warum die Sammlungen ein faszinierendes Archiv der Landesgeschichte, sozusagen das "Gedächtnis der Region" sind und wie sie für stets neue Ausstellungen erschlossen werden.
In den Restaurierungswerkstätten schließlich erfahren die Teilnehmer der Führungen, wie vielfältig und aufwendig die Arbeiten zur Erhaltung der Geschichtszeugnisse im Museum sind. Zum Abschluss jeder Führung hält Gerd Biegel einen zehnminütigen Kurzvortrag zur Würdigung des "historischen Tages" 20. Juli 1944, der ein wichtiges Datum der deutschen, aber auch der braunschweigisch-regionalen Erinnerungskultur darstellt.
Die Führungsgebühr beträgt einen Euro.













