Neuer Hangar für Geschäftsflugzeuge
Unternehmen "New Yorker" investiert in eigene Halle Flughafengesellschaft begrüßt Bekenntnis zu Standort
Am Rande der Start- und Landebahn des Flughafens in Waggum wird derzeit ein weiterer großer Hangar gebaut. Mit einer Fläche von 2400 Quadratmeter bietet er Platz für große Geschäftsreisemaschinen.
Mitte Oktober soll die Flugzeughalle fertig sein, die im Auftrag des Braunschweiger Modeunternehmens New Yorker errichtet wird. An die Halle angebaut wird ein zweistöckiger Bürobau mit einer Nutzfläche von 350 Quadratmetern. Im Moment entsteht westlich der Aussichtsplattform des Flughafengebäudes die Stahlkonstruktion.
Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Manlik freut sich über die Investition: "Wenn ein Kunde einen eigenen Hangar bei uns baut, dann ist das ein Bekenntnis zum Standort. Das ist für den ganzen Flughafen sehr positiv, denn die Maschinen werden dann beispielsweise auch hier gewartet und getankt."
Außer New Yorker haben auch der Volkswagen-Flugdienst, Aerodata sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eigene Hangars am Flughafen.
Das DLR werde demnächst ebenfalls eine neue große Flughalle bauen, die Platz für den Forschungs-Airbus bieten werde, der derzeit in Hamburg ausgerüstet werde, sagt Manlik.
Der Flughafen unterhält für seine Kunden zwei eigene Hangars für größere Maschinen sowie mehrere Rundhangars, in denen Sportmaschienen geparkt werden. Mit Air Tax Europe überlege ein weiteres Unternehmen, einen eigenen Hangar in Braunschweig zu bauen, erklärt Manlik. Derzeit sind die Maschinen des Charterunternehmens noch in den flughafeneigenen Hallen untergebracht.
In der New-Yorker-Halle wird das neue Firmenflugzeug parken. Nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich dabei um eine Global Express, eine schnelle Langstrecken-Geschäftsreisemaschine des kanadischen Herstellers Bombardier. Maschinen dieser Bauart sind nach Hersteller-Angaben bis zu 870 km/h schnell und haben eine Reichweite von maximal 12 000 Kilometer. Von Berlin nach Peking können sie ohne Zwischenlandung zurücklegen.
Der Hangar für die Maschine wird auf dem Areal gebaut, auf dem in den vergangen Jahren am 1. Mai das Oldtimer-Fahr- und Flugzeugtreffen stattfand. Das sei an dem attraktiven Standort nicht gefährdet, sagt Manlik. Es gebe genügend Ausweichfläche.











