Betreiber und Stadt suchen neue Heimat für Kartbahn
Verwaltung sieht kaum Chancen für Außenbahn am Standort Hauptgüterbahnhof
Im Streit um die geplante und umstrittene Außenstrecke für Karts am Standort Hauptgüterbahnhof bahnt sich ein Kompromiss an. Die Wirtschaftsförderung der Stadt bemüht sich um alternative Grundstücke, auf denen Hallen- und Außenbahn möglich sind.
Während der gestrigen Sitzung des Planungsausschusses im Rathaus räumte Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink der geplanten Erweiterung der Kart-City um eine Außenstrecke am Hauptgüterbahnhof geringe Chancen ein. Mitglieder einer gegründeten Bürgerinitiative gegen die Pläne hörten das gern.
Zwafelink hat große Zweifel, dass eine Kart-Außenbahn, die vorwiegend in den Freizeitstunden des Tages betrieben werde, dort mit der benachbarten Wohnbebauung und dem Immissionsschutzrecht vereinbar sei, begründete der Stadtbaurat seine ablehnende Haltung.
Ein Aus der Pläne bedeutet das keineswegs, weder grundsätzlich, noch an der Stelle. Eine endgültige Aussage für den jetzigen Standort könne erst im Lauf eines Genehmigungsverfahrens getroffen werden. Eine Bauvoranfrage des Betreibers Stefan Domeyer für die Außenbahn mit Schallschutzwand am Hauptgüterbahnhof hatte die Stadt im Juli noch positiv beschieden.
Domeyer zeigt sich dennoch kompromissbereit und offen für alternative Lösungen. Er bestätigt Gespräche mit der Wirtschaftsförderung der Stadt und sagt: "Wir würden einem Kompromiss folgen und an einen neuen Standort ziehen, wenn sich das für uns wirtschaftlich darstellen ließe."
Das Angebot neben einer Hallenbahn um eine Außenstrecke zu erweitern, ist für ihn ökonomisch bedeutend. "In den Sommermonaten kommt niemand in eine Halle", erklärt er.













