Premiere auf der Riesen-Videowand
Bei der Eröffnung des neuen Geschäfts von New Yorker herrscht großer Andrang in der Schuhstraße
Beim Weg aus der östlichen Innenstadt durch die Schuhstraße werden die Passanten künftig den Blick nach oben richten. Auf die Attraktion des neuen New-Yorker-Hauses, den Riesenbildschirm, der gestern Premiere hatte.
Mit 85 Quadratmeter ist die Videowand aus Leuchtdioden (LEDs) nach Angaben des Unternehmens eine der größten Europas. Auf ihr sollen beispielsweise aktuelle Nachrichten sowie Mode-, Kultur- und Filmsequenzen gezeigt werden – normalerweise ohne Ton.
Zufrieden mit dem Publikums-Interesse am gestrigen Eröffnungstag zeigte sich Kathrin Knape, PR-Managerin des Unternehmens: "Vor der Eröffnung hat eine große Menschentraube von Neugierigen vor den Türen gewartet."
Der Laden im komplett umgebauten ehemaligen Kimmich-Haus ist mit 3069 Quadratmetern das weltweit größten Geschäft der Modemarke des Braunschweiger Unternehmers Friedrich Knapp. Es ist das 642. Geschäft der Marke New Yorker, die inzwischen in 25 Ländern vertreten ist. Ein Ziel sei es, das Filialnetz weltweit auf 700 Geschäfte auszubauen, hieß es gestern. In Braunschweig gibt neben der Schuhstraße zwei weitere Standorte: in den Schloss-Arkaden sowie im Welfenhof; die Filiale am Damm wurde gestern geschlossen.
Weiteres ehrgeiziges Ziel: Das Unternehmen mit dem Firmensitz an der Hansestraße in Europa möchte die Marktführerschaft auf dem Sektor "Junge Mode" übernehmen.
Vor der offiziellen Eröffnung konnten sich geladene Gäste von dem neuen Geschäftskonzepts überzeugen, das als einer der Gegenpole zu den Schloss-Arkaden in der westlichen Innenstadt angesehen wird.
Adolf Trill, Geschäftsführer der Karstadt-Häuser und direkter Nachbar, zeigte sich gestern angesichts der starken Nachbarn, zu denen auch das modernisierte und vergrößerte P &C-Geschäft gehört, zuversichtlich. Der Bereich sei nun für Kunden noch attraktiver geworden, als er zuvor schon gewesen sei.













