Tagesmütter: Unterschriften für bessere Bezahlung
"Ja zu flexibler Betreuung in der Kindertagesspflege" sagen die 1500 Unterzeichner einer bundesweiten Unterschriftensammlung, die Bibs-Fraktionsvorsitzende Heiderose Wanzelius und Tagesmütter-Vertreterin Ivonne Brandes gestern vor dem Rathaus an Braunschweigs SDP-Bundestagsabgeordnete Carola Reimann übergeben haben. Adressatin in Berlin ist Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.
Die Unterschriften waren im Internetportal Lauftstall.de gesammelt worden. Das fünf Kilogramm schwere Paket enthielt auch das Ergebnis einer Meinungsumfrage zum Thema.
In dem Appell kritisieren die Unterzeichner unter anderem, dass die vom Gesetz vorgeschriebene angemessene Vergütung für Tagesmütter davon abhängig sei, "was gerade der jeweilige kommunale Haushalt hergibt". Ihre Forderung: ein Honorar, dass sich an den Tarifen im öffentlichen Dienst orientiert.
In Braunschweig fordern Tagesmütter die Anhebung ihres Stundensatzes von 2,73 auf 6,50 Euro. Einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, den Stundensatz stufenweise auf zunächst 4,50 Euro zu erhöhen, hatte der Rat im Dezember abgelehnt. Bereits Mitte Januar hatten Tagesmütter für eine bessere Bezahlung vor dem Rathaus demonstriert.













