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13. Februar 2012
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Baby Helene hat Leukämie und braucht genetischen Zwilling

Braunschweiger Freunde der Familie aus Hamburg planen Hilfsaktion

Von Bettina Habermann

Helene war noch nicht einmal vier Wochen alt, als bei ihr am 12. Dezember vergangenen Jahres Leukämie diagnostiziert wurde. Die kleine Hamburgerin benötigt dringend einen Stammzellspender, einen genetischen Zwilling, der ihr die Chance auf Leben gibt.

Bislang konnte trotz weltweitem Suchlauf noch niemand gefunden werden. Deshalb werden seit Mitte Januar mit Hilfe der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in mehreren Städten Typisierungsaktionen vorbereitet – in der Hoffnung potenzielle Spender zu finden – für Helene und alle anderen suchenden Patienten.

Allein in Hamburg nahmen am vergangenen Freitag fast 6000 Menschen an einer Aktion teil. Nach DKMS-Angaben war dies eine der größten Typisierungsaktionen überhaupt.

Für Braunschweig organisieren Yvonne Wernitz-Lagocki und ihr Mann Peter Lagocki, Bekannte der Familie Helenes, die Typisierung. "Die Schirmherrschaft haben spontan die Braunschweig Lions übernommen", berichtet Yvonne Wernitz-Lagocki. Geschäftsführer Mirko Schulz habe auch zugesagt, mit einigen Spielern am Samstag, 28. Februar, teilzunehmen.

Stattfinden wird die Aktion in den Räumen der Firma von Peter Lagocki – PL-Networking in der Wolfenbütteler Straße 13. Unterstützt wird sie vom Verein Braunschweiger Rettungshunde.

750 Menschen können typisiert werden

"Wir bereiten alles so vor, dass zwischen 10 und 16 Uhr 750 Menschen typisiert werden können", erläutert Yvonne Wernitz-Lagocki. Große Resonanz verspricht sie sich davon, dass von heute an stündlich ein Standbild der Internetseite www.hilfe-fuer-helene.de auf der Großbildleinwand der New-Yorker-Filiale in der Schuhstraße gezeigt wird.

Helene ist, wie auf ihrer Internetseite zu lesen ist, eine Hochrisikopatientin. Zusätzlich zu ihrer Erkrankung an akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL) ist auch ihr MLL-Gen auf Chromosom 11 verändert – "dies verschlechtert ihre Prognose zusätzlich", heißt es weiter. Darüber hinaus sind bei dem kleinen Mädchen auch im Zentralnervensystem Leukämiezellen gefunden worden. Zwei Blöcke Chemotherapie hat Helene hinter sich, der dritte steht bevor.

Ein potenzieller Spender unterzieht sich nach eingehenden Untersuchungen einer peripheren Stammzellentnahme. "Das Risiko der Langzeitnebenwirkungen des Verfahrens wird als sehr gering eingeschätzt", betont Bettina Steinbauer von der DKMS.

Dienstag, 17.02.2009
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/9880800/menuid/2048
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