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11. Februar 2012
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Audis Dreifachsieg in Oschersleben

64 000 Zuschauer bei Deutscher Tourenwagen Masters – Gewinner unserer Sportlerwahl sind als Gäste dabei

Von Ernst-Johann Zauner

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OSCHERSLEBEN. Mit dem ersten Platz von Audi-Pilot Timo Scheider beim fünften Rennen zur Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) in der Motorsportarena in Oschersleben feiern die Ingolstädter ihren 50. DTM-Sieg.

Auf den Plätzen folgen mit Mattias Ekström und Martin Tomczyk zwei weitere Audi Piloten. Der Trainingsschnellste und mehrfache Les-Mans-Sieger, Tom Kristensen, hatte seine Siegchancen schon vor dem Start verspielt: Der Däne war zu weit in der Startbox nach vorne gefahren und war mit einer Boxen-Durchfahrtsstrafe belegt worden. Vom Ende des Feldes kämpfte er sich wieder auf den achten Platz vor und kassierte so noch einen Meisterschaftspunkt.

Garry Paffett wird im Salzgitter-Stahl-Mercedes Vierter und rettet den Vorsprung in der Meisterschaft vor Audi-Pilot Ekström.

Die spannenden Rennen und die Atmosphäre des Fahrerlagers konnten auch Gewinner der Sportlerwahl des Jahres unserer Zeitung miterleben. Der Einladung von Volkswagen-Motorsport ins Fahrerlager und ins Vip-Zelt waren Quadrathlon-Vizeweltmeisterin Silke Harenberg, (Braunschweig), der Schütze und Olympia-Starter Hans-Jörg Meyer (Wolfenbüttel) sowie Wildwasser-Kanute Julian Rohn (Braunschweig) gefolgt. Im Zelt getroffen haben wir auch die komplette Drittliga-Mannschaft der Braunschweiger Eintracht und die Lions-Footballer.

Eintracht-Torhüter Marjan Petkovic meinte begeistert: "Der Lärm und die Geschwindigkeit sind schon beeindruckend. Das kommt im Fernsehen nicht so rüber."

Er habe gesehen, dass Motorsport ein Mannschaftsspiel ist wie Fußball, bei dem alles zusammenpassen müsse, sagte Petkovic.

Und Silke Harenberg zeigte sich beeindruckt von dem Aufwand, der im Rennsport betrieben wird. -Sie habe jetzt auch Respekt vor der Leistung der Fahrer. Bislang habe sie gedacht, dass Autorennen fahren nicht so anstrengend sei. Doch nachdem sie am Sonnabendnachmittag als Renn-Taxi-Gast in einem Race-Touareg und einem Dakar-Lastwagen unterwegs gewesen sei, habe sie doch Respekt vor den körperlichen Leistungen der Fahrer.

Und Kanute Julian Rohn war ebenfalls von der Geschwindigkeit der Rennfahrzeuge fasziniert. Nach einem Tag an der Rennstrecke meinte er, dass er sich gerne selber mal am Lenkrad eines Rennwagens versuchen würde.

Montag, 03.08.2009
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/10726818/menuid/2049

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