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14. Februar 2012
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VfL-Team will in die Vereinschronik

Einzug ins Viertelfinale der Europaliga wäre größter internationaler Erfolg – heute Abend gegen Rubin Kasan

Von Felix Ehlert

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WOLFSBURG. Der VfL Wolfsburg kann heute den größten internationalen Erfolg der Vereinsgeschichte festzurren. Auf dem Weg ins Viertelfinale der Fußball-Europaliga steht allerdings Rubin Kasan im Weg.

Das Hinspiel vergangene Woche beim russischen Meister endete 1:1 unentschieden – für die "Wölfe" ein gute Ausgangsposition. Ihnen würde nun auch ein 0:0 zum Weiterkommen reichen. Doch VfL-Trainer Lorenz-Günther Köstner denkt heute (Anstoß: 21.05 Uhr) nicht ans Mauern in der Volkswagen-Arena: "Wir brauchen auch zu Hause ein Tor. Mit dem Gedanken an ein 0:0 ins Spiel zu gehen, wäre völlig verkehrt." Es gelte, die richtige Mischung aus Offensive und Defensive zu finden, so Köstner.

Verzichten muss er weiter auf die Verletzten Réver, Andrea Barzagli sowie Torwart Diego Benaglio, der aber am Sonntag im Bundesligaspiel gegen Berlin wieder zwischen den Pfosten stehen soll.

Trotz der prominenten Ausfälle ist der Wolfsburger Coach zuversichtlich und träumt vom Viertelfinale. Es wäre die Chance, eine durchwachsene Saison in der Liga auf europäischer Bühne noch zum Guten zu wenden. Und obwohl Köstner stets den loyalen Interimstrainer ohne persönliche Eitelkeiten gibt: Auch für ihn wäre es etwas Besonderes, sich mit dem Weiterkommen in die Vereinschronik zu schreiben. Dafür nimmt er auch die Fans in die Pflicht. "Ich bitte die Zuschauer, mitzuziehen", sagt Köstner.

Allerdings: Nur 13500 Karten von 26000 verfügbaren wurden bislang verkauft. Das mag an der späten Anstoßzeit oder der Live-Übertragung bei Sat1 liegen. Vielleicht ist das Interesse am VfL ohne den sportlichen Erfolg aber zuletzt einfach etwas erkaltet.

Während der Faktor Publikum also noch unsicher ist, kann der Trainer heute wie schon in den vergangenen Wochen ganz fest auf seine starke Offensive bauen. Besonders die beiden Bosnier Edin Dzeko und Zvjezdan Misimovic bewiesen im Europaliga-Hinspiel und am Samstag bei Borussia Mönchengladbach ihre Extraklasse. "Edin und ,Zwetschge‘ haben zusammen mit Grafite vor seiner Verletzung unseren Angriff deutlich belebt", urteilt Köstner.

Gegen die konterstarken Russen ist er aber auch gewarnt: "Sie werden sehr eng stehen und schnell nach vorne spielen. Mit ihren Superdribblern und guten Passspielern hat Rubin schließlich schon in der Champions League dem FC Barcelona das Leben schwer gemacht."

Donnerstag, 18.03.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11936886/menuid/2050

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