Riether rechts Grafite überraschend dabei
Brasilianischer Stürmer steht nach Adduktorenproblemen wieder im Kader
WOLFSBURG. Er hat seine Sache als Aushilfe in der Innenverteidigung gut gemacht gegen Rubin Kasan darf Sascha Riether wohl wieder auf seine angestammte Position im rechten Mittelfeld.
Ganz sicher war sich das Wolfsburger Multitalent gestern aber noch nicht. "Mal schauen, was der Trainer sich überlegt", sagte Riether. Und tatsächlich wurde auch im Abschlusstraining vor dem Europaliga-Spiel gegen den russischen Meister noch nicht endgültig klar, was Lorenz-Günther Köstner mit dem 26-Jährigen vorhat. Denn obwohl Innenverteidiger Jan Simunek nach seiner Verletzung in Mönchengladbach bereits eine knappe Halbzeit gespielt hatte, stand der Tscheche anders als Riether gestern nicht in der A-Elf.
Es ist aber davon auszugehen, dass Köstner Riether nicht noch einmal gegen die baumlangen russischen Stürmer setzen lassen wird. "Im Hinspiel war es mit meiner Körpergröße nicht leicht. Die Spitzen von Rubin sind wirklich sehr groß", sagte Riether (1,74 Meter). "Aber egal auf welcher Position ich will der Mannschaft helfen."
Das Multitalent des VfL erwartet für heute eine deutlich ansprechendere Begegnung als das Hinspiel (1:1). "Auf dem schlechten Platz waren fast nur lange Bälle möglich. Jetzt können wir mehr Fußball spielen."
Das will auch VfL-Stürmerstar Grafite. Die WN erfuhren: Nach knapp zwei Wochen Zwangspause steht er überraschend wieder im Kader. "Ich fühle mich gut", sagte der Brasilianer gestern nach dem Abschlusstraining. Der Torschützenkönig der vergangenen Bundesligasaison hatte sich mit Adduktorenproblemen herumgeplagt.













