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12. Februar 2012
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Rotation beim VfL – Jakabfi pausiert

DFB-Pokal der Frauen: Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann verändert die Startelf – Wagner und Blässe beginnen

Von Daniel Mau

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Ralf Kellermann, Trainer von Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg, ist vor dem heutigen DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Lübars in komfortabler Situation. Der Coach kann es sich erlauben, gleich mehrere Stammspielerinnen auf der Bank zu lassen.

"Wir sind aber nicht überheblich. Die Spielerinnen, die spielen werden, sind nicht schlechter als die, die draußen bleiben", sagt Kellermann. Er wird heute (19 Uhr, VfL-Stadion am Elsterweg) in der zweiten Pokalrunde die Startformation auf mehreren Positionen verändern. Anna Blässe, die in der Liga gesperrte Navina Omilade, Melissa Wiik und Ersatztorhüterin Jamie Souza kommen in die Mannschaft. Und auch U20-Weltmeisterin Selina Wagner, die am vergangenen Spieltag gegen Herford keine Minute auf dem Platz stand, wird wieder anfangen. Ihr Beispiel zeigt, wie sehr die Qualität im VfL-Kader zugenommen hat. In der vorherigen Saison war Wagner noch Stammspielerin, nun muss sie um ihren Platz kämpfen. "Leni Larsen Kaurin hatte beim letzten Spiel die Nase leicht vorne", sagt Kellermann. Doch das kann sich schnell wieder ändern. "Wen ich aufstelle, hängt von den Trainingsleistungen und vom Gegner ab", so der Coach, der es genießt, so viele gute Spielerinnen zur Auswahl zu haben.

Einigen wird die Pause auch ganz gut tun, vor allem Zsanett Jakabfi. Die junge Ungarin absolvierte in der vergangenen Woche drei Spiele über 90 Minuten, zwei mit dem VfL, eins mit der Nationalmannschaft. "Dann kamen noch die Reisestrapazen hinzu, und Zsanett hat auch nicht gerade eine ökonomische Spielweise. Sie gibt immer Vollgas", erklärt Kellermann, warum die Mittelfeldspielerin heute nicht im Kader steht.

Doch auch ohne Jakabfi ist sich Kellermann sicher, dass seine Mannschaft im DFB-Pokal die nächste Runde erreicht. "Wir sind klarer Favorit. Es wäre eine große Enttäuschung, wenn wir nicht weiterkommen", sagt der Trainer. Die Gäste belegen in der zweiten Bundesliga Nord derzeit den fünften Tabellenrang.

Doch die Berlinerinnen haben auch einige erstklassige Fußballerinnen in ihren Reihen. Eine davon ist Aylin Yaren. Die 21-Jährige war im Winter auch als Neuzugang beim VfL im Gespräch und absolvierte in Wolfsburg ein Probetraining, wechselte dann aber doch zu Tennis Borussia Berlin. "Sie ist eine gute Fußballerinnen und hat auch für Lübars bereits einige Tore gemacht. Auf sie müssen wir aufpassen", warnt Kellermann.

Mittwoch, 01.09.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/12858132/menuid/2050

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