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11. Februar 2012
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"Er hat mich am rechten Ohr erwischt"

Fußball-Bundesliga: Klimowicz als Hauptdarsteller in einer schwachen Partie des VfL in Frankfurt

Von Lars Stöhr und Markus Kutscher

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FRANKFURT. Stürmer Diego Klimowicz klebt das Pech weiter an den Schuhen: Beim 0:0 von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg gegen Eintracht Frankfurt konnte der Argentinier seine Torflaute wieder nicht beenden. Selbst eine Chance vom Elfmeterpunkt ließ der 32-Jährige ungenutzt.

Klimowicz scheiterte mit seinem Schuss an Eintracht-Keeper Markus Pröll, der in der laufenden Saison bereits seinen zweiten Strafstoß in Folge parieren konnte.

"Ich war mir sicher, dass ich ihn verwandele. In der Vorbereitung war das auch so. Aber der Torwart hat ihn diesmal gut gehalten", erklärte Klimowicz. "Es wollte eben kein anderer."

Offenbar stand aber doch ein weiterer VfL-Spieler als möglicher Schütze bereit. "Miroslav Karhan wollte eigentlich auch schießen", verriet Geschäftsführer Klaus Fuchs. "Man muss Diego aber nicht verurteilen. Er hat den Mut gehabt und wollte einen Torerfolg erzwingen. Ein Stürmer wird eben ausschließlich an Toren gemessen."

Klimowicz war es auch, der am negativen Höhepunkt der Partie in der 87. Minute beteiligt war. Nach einem eigentlich harmlosen Rempler seines Gegenspielers Sotirios Kyrgiakos sank der 32-Jährige zu Boden. Nach kurzer Beratung mit seinem Assistenten an der Seitenlinie zückte Schiedsrichter Markus Schmidt daraufhin die rote Karte für Kyrgiakos. Zu Recht, wie Klimowicz fand. "Er hat mich am rechten Ohr erwischt. Das war ein Fehler von ihm." Musste er danach so theatralisch hinfallen? "Ich spürte einen Schmerz und konnte einfach nicht stehen bleiben", verteidigte sich der VfL-Stürmer und fügte an: "Doch ansonsten war das über die 90 Minuten eigentlich ein normales Duell mit ihm."

Ein Duell gegen den Griechen, bei dem Klimowicz einen schweren Stand hatte. Und wenn er sich doch einmal von seinem Schatten lösen konnte, verstolperte oder vertändelte er den Ball. Für Klimowicz jedoch kein Grund zur Beunruhigung. "Es sind doch erst zwei Spiele gespielt. Obwohl die Frankfurter viel Druck gemacht haben, hatten wir auch unsere Möglichkeiten. Ich bin mit dem Spiel zufrieden."

Montag, 21.08.2006
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/5794165/menuid/2050

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