Entwarnung: Misimovic kann im Uefa-Pokal spielen
VfL-Regisseur auf dem Weg der Besserung Ersatz für ihn gibt es nicht
WOLFSBURG. Zvjezdan Misimovic geht es besser. Der Regisseur wird am Donnerstag (19.45 Uhr) im ersten Uefa-Cup-Gruppenspiel des VfL gegen den SC Heerenveen mitwirken können.
"Ich bin zuversichtlich, dass ,Zwetschge spielen kann. Es handelt sich tatsächlich nur um eine Muskelverhärtung", sagt Felix Magath den WN. Deutlich ist dabei die Erleichterung des Trainers und Managers zu spüren, dass er Misimovic gegen die Niederländer nicht erneut ersetzen muss. Am Freitag im 0:2 verlorenen Bundesligaspiel in Leverkusen hatte Magath seinen Regisseur wegen einer Wadenverletzung schon in der 17. Minute auswechseln müssen. Anschließend wurde das Spiel des VfL immer schlechter.
",Zwetschges Ausscheiden war mit ein Grund für unsere Offensivleistung", sagt Magath. Diese war schwach bis auf wenige Ausnahmen in der ersten Hälfte, als die Wolfsburger das Bayer-Tor zumindest etwas in Gefahr brachten.
Fast noch schlimmer: Die Abteilung Attacke hielt kaum einen Ball; in der zweiten Hälfte stand die vor der Pause fast immer sicher agierende Defensivabteilung des VfL deshalb unter Dauerdruck und musste die Tore von Tranquillo Barnetta und Stefan Kießling hinnehmen.
"Es war das Hauptübel in unserem Spiel, dass fast jeder Ball postwendend zurück kam", bestätigt Magath und ahnt: Mit Misimovic wäre es anders gelaufen: "Die Mannschaft hat sich schließlich an ihn und seine Spielweise gewöhnt." Um so besser für den VfL, dass der Denker und Lenker am Donnerstag dabei sein kann, zumal Alternativen weit und breit nicht zu sehen sind.
Makoto Hasebe erwies sich als untauglich für die offensive Rolle im Mittelfeld. Und jemand anderes bietet sich nicht an, denn die Regisseur-Position ist die einzige, die beim VfL nicht doppelt besetzt ist.













